Rapid gegen LASK: Spektakuläre Nachspielzeit und Ljubicic-Doppelpack
LINZ. Nach einer wilden Schlussphase trennten sich der SK Rapid und der LASK in der zwölften Runde der Admiral Bundesliga mit einem 3:3-Unentschieden
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Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Mannschaften suchten rasch den Weg nach vorne und wurden schon nach wenigen Minuten erstmals gefährlich. Auf Seiten des LASK strich eine abgefälschte Hereingabe von Ivan Ljubic am Tor vorbei (4.), eine Minute später landete ein Versuch von Robert Zulj im Außennetz. Aus einer Standardsituation resultierte nach einer Viertelstunde der Führungstreffer für Rapid: Langer Ball Richtung Burgstaller, dessen Kopfball beförderte Ex-Linzer Lukas Grgic mit dem Oberschenkel über die Linie. Die Linzern gelang nur drei Minuten später gelang der Ausgleich: Nach einem Ballgewinn des LASK stand Marin Ljubicic goldrichtig und traf zum 1:1. Bis zur Pause blieb das Spiel rassig, mit vielen Zweikämpfen und vielen Offensivaktionen. .
Turbulentes Finish
Auch nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein unterhaltsames Match mit guten Szenen auf beiden Seiten. Nach 72 Minuten schlug erneut die Stunde von Marin Ljubicic. Ideale Vorlage von Ljubic, mit einem gefühlvollen Heber bezwang der Angreifer Rapid-Goalie Niklas Hedl und stellte auf 2:1 für den LASK. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse: Erst glich Rapid per Elfmeter von Marco Grüll nach einem unglücklichen Handspiel von Andres Andrade zum 2:2 aus, ehe der eingewechselte Husein Balic den LASK in der 96. Minute zum vermeintlichen Sieg köpfelte. Doch Rapid glich durch Thierry Gale mit der letzten Aktion zum 3:3 aus.
Statement Trainer
„Es war ein sehr turbulentes Spiel mit einem bitteren Ausgang. Wenn man kurz vor Schluss zweimal führt, möchte man natürlich unbedingt die drei Punkte mitnehmen. Meine Mannschaft hat einen tollen Fight hingelegt, schade, dass es nur zu einem Punkt gereicht hat“, so LASK Trainer Thomas Sageder.
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