BEZIRK SCHÄRDING. Insgesamt 26 Personen aus dem Bezirk Schärding absolvierten im vergangenen Jahr erfolgreich die Jagdprüfung. Der Landesjagdverband Oberösterreich führte unter den Jungjägern auch eine Umfrage durch.

Die Jagdliche Nachwuchsarbeit funktioniere bestens, freut sich der Landesjagdverband Oberösterreich. Dies bestätige auch eine Jungjägerumfrage zu den Jagdkursen und Jagdprüfungen aus dem Vorjahr. Die Auswertung von 228 Rückmeldungen zur Jungjägerausbildung in Oberösterreich, etwa ein Viertel der Jungjäger aus dem Jahr 2024, zeigt ein klares Bild: Engagement, Kompetenz und optimale Wissensvermittlung sind die Grundpfeiler einer weidgerechten Jagd in Oberösterreich. So zeigten sich etwa auf die Frage, ob unterschiedliche Module des Lehrplans gut genug vorbereitet gewesen seien, im Bereich „Zeitgemäße Land- und Forstwirtschaft“ mehr als die Hälfte zufrieden mit dem Vermittlungsangebot. Ebenso herrschte in den Bereichen Jagdhunde (72,69 Prozent), Jagdgesetz (76,89 Prozent) und Lebensraumgestaltung/zeitgemäße Bejagungsmethoden (68,72 Prozent) hohe Zufriedenheit. Gesamt beurteilten fast 70 Prozent der Befragten die Jungjägerausbildung mit der Bestnote. Weitere 26,75 Prozent bewerteten die Kurse und die Prüfung mit gut. Mehr als die Hälfte der Befragten (53,10 Prozent) gaben an, aus „Interesse an der Natur und den Tieren“, den Jagdkurs zu absolvieren. Wohl kein einziger wählte „um eine Waffe zu besitzen.“
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