Nach versuchtem Raubüberfall in Luftenberg spricht das Opfer

Melanie Mai Melanie Mai, Tips Redaktion, 12.04.2018 16:14 Uhr

ASTEN/ LUFTENBERG. Jener 62-Jähriger aus Asten, der gestern Opfer eines versuchten Raubüberfalls wurde, erzählte uns heute seine Geschichte. Der 62-jährige Pensionist war auf einem Waldweg in Luftenberg zwischen Ausee und der Donau. Die Fahndung nach den Tätern läuft noch immer. 

Tips: Können Sie die Situation schildern?

Heinz Stockinger: Ich fand es noch merkwürdig, dass mir zwei Ausländer hingegen kommen, denn das ist eigentlich ein Weg, wo so sich hauptsächlich Österreicher aufhalten. Doch sie stellten sich mir in die Quere und gaben mir mit einem Handzeichen zu verstehen, dass sie meine Umhängetasche möchten. Die zwei Männer konnten auch kein Deutsch.

Tips: Befand sich etwas wertvolles in der Tasche?

Stockinger: Nein, nur Handy und Geldtasche. Doch es geht um's Prinzip und daher war es keine Option, dass ich ihnen die Tasche überlasse.

Tips: Wie ging die Situation weiter?

Stockinger: Sie versuchten mir die Umhängetasche zu nehmen und so schlug ich dem ersten Angreifer mit dem Handrücken auf das Nasenbein und dieser flüchtete. Der Zweite schlug mir gleichzeitig mit einem Stock, den er wohl vom Boden hatte, auf den Rücken und ich stieß ihn mit einem Fußtritt die Böschung hinab, dieser rollte sich ab und lief ebenfalls davon. Dann hab ich die Polizei verständigt, die sehr schnell mit Streifenwagen, Polizeihunden, der Spurensicherung und dem Hubschrauber vor Ort war.

Tips: Haben Sie nicht eine Sekunde überlegt, die Tasche herzugeben?

Stockinger: Nein, früher habe ich Kampfsport betrieben und daher kann ich mich etwas wehren und ich würde es jeder Zeit wieder so machen.

Tips: Augenzeugen gab es keine?

Stockinger: Nein, denn es war weit und breit niemand unterwegs und die Fischer am Treppelpfad haben auch niemanden bemerkt. Ich gehe davon aus, dass die Täter in den Wald geflüchtet sind. Ich hätte auch niemals gedacht, dass mir so etwas mal passieren könnte.

 

Täterbeschreibung

Die Täter sind zwischen 20 - 30 Jahre, 180 - 185 cm groß, mittlere Statur mit dunklem Teint, sprechen kein Deutsch und hatten eine dunkle unscheinbare Kleidung an. 

 

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