WTA Linz: Siege für Favoritinnen - Finalpaarung des Upper Austria Ladies Linz komplett
LINZ. Am heutigen Samstag, dem 3. Februar, qualifizierten sich Jelena Ostapenko und Ekaterina Alexandrova für das Finale des WTA-Turniers in Linz. Während Erstere dabei souverän ins Endspiel einzog, setzte sich Letztere in einem regelrechten Krimi gegen Donna Vekic durch.

Mit dem heutigen Samstag ist die Finalpaarung des WTA-Turniers in Linz komplett. Bei der erstmaligen Austragung als Bewerb der Kategorie 500 stehen sich die Russin Ekaterina Alexandrova und die Lettin Jelena Ostapenko im Endspiel gegenüber.
Zuletzt trafen die Beiden im Januar dieses Jahres im australischen Adelaide aufeinander, damals entschied Ostapenko das Duell in zwei Sätzen für sich.
Alexandrova gewinnt engen Krimi
Alexandrova musste in ihrem Halbfinalspiel gegen die bis dahin ohne Satzverlust agierende Kroatin Donna Vekic an ihre Limits gehen und konnte die Partie nur knapp für sich entscheiden. In einem Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Athletinnen des Öfteren mit ihrem Aufschlagsspiel haderten, gewann Vekic den ersten Satz mit 7:5 und verwandelte dabei direkt den ersten Satzball.
Die als Nummer zwei gesetzte Russin konnte sich im zweiten Satz allerdings zurückkämpfen und den Tiebreak mit 7:4 für sich entscheiden. Auch im dritten Satz wurde die Entscheidung erneut auf die Verlängerung vertagt, in der Alexandrova mit 8:6 über ihre 27-jährige Gegnerin triumphierte.
Ausschlaggebend waren bei diesem engen Sieg vor allem die gewonnen Breakbälle, von denen Alexandrova 71 Prozent verwandeln konnte. Zum Vergleich: Vekic gelang dies nur bei 33 Prozent.
Ostapenko komplettiert Finalpaarung
Für Ostapenko lief ihr Halbfinalspiel hingegen weitestgehend problemlos. Die 26-Jährige wurde ihrer Favoritenrolle gegenüber der formstarken Anastasia Pavlyuchenkova, die zuvor einen Viertelfinal-Sieg über Elise Mertens feiern konnte und das Turnier in Linz 2015 gewann, gerecht und dominierte die Partie von Beginn an.
Dabei musste sie zwar bei eigenem Aufschlagspiel zweimal zittern und insgesamt auch fünf Breakbälle abwehren, agierte darüber hinaus aber durchaus souverän und setzte sich mit 6:2 durch.
Auch im zweiten Satz zeigte sich die Nummer Eins des Turniers und Zwölfte der Weltrangliste in guter Form und behielt das Niveau bei. Im sechsten Game nahm die Lettin ihrer Kontrahentin dann den Aufschlag ab und erzielte das Break zum zwischenzeitlichen 4:2. Nach einer Stunde und 14 Minuten Spielzeit buchte Ostapenko dann das Finalticket und stellte insgesamt auf 6:2 und 6:3.
Endspiel am Sonntag
Das Finale zwischen Alexandrova und Ostapenko steigt am morgigen Sonntag. Dann treffen die Nummern eins und zwei der Setzliste im direkten Duell aufeinander. Beide Athletinnen stehen zum ersten Mal im Endspiel von Linz, und standen sich in ihrer Karriere bisher schon neun Mal gegenüber. Im direkten Vergleich führt Alexandrova dabei mit 5:4.
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