Einsatzkräfte übten den Ernstfall
ST. GEORGEN. Mit einer großangelegten Übung probten die Einsatzkärfte in der Attergaugemeinde den Katastrophenfall.
Übungsannahme war ein seit Tagen angekündigtes Sturmtief für den Bezirk Vöcklabruck. Im Bereich des Seengebiets kam es am Abend zu massivem Starkregen, Hagel, und Sturmböen mit bis zu 140 km/h. Die Feuerwehr St. Georgen sah sich daraufhin mit mit rund 60 Einsätzen im Pflichtbereich konfrontiert. Der Katastrophenalarm wurde ausgerufen und der behördliche Stab der Gemeinde trat zusammen. Ein Großaufgebot von rund 400 Einsatzkräften rückte in den Attergau aus, um die umfangreichen Aufgaben abzuarbeiten. Dabei galt es, bei den verschiedensten Szenarien vom Gefahrstoffaustritt im Lagerhaus über eine Verklausung der Dürren Ager bis zum Zugunfall, rund 80 Verletztendarsteller zu versorgen. "Mit den Erkenntnisse aus der heutigen Übung haben wir einen wichtigen Grundstein für den Katastrophenschutz in der Gemeinde gelegt. In einer detaillierten Analyse der Übung werden wir weitere Potenziale aufzeigen und in den Katastrophenplan einfließen lassen", so Kommandant Robert Schönberger.