VCA Amstetten NÖ unterliegt im Derbykrimi in Platzierungsrunde
AMSTETTEN. Die vier ausgeschiedenen Teams im Viertelfinale der powerfusion Volley League Men ermitteln in der Platzierungsrunde, wer in die Spiele um Platz fünf sowie Platz sieben eingreifen wird. Der VCA Amstetten NÖ traf in dieser Runde auf Union Raiffeisen Waldviertel und das Niederösterreich-Derby hatte es in sich. Erst nach fünf eng umkämpften Sätzen gingen die Gäste aus dem Waldviertel als Sieger vom Feld der Johann Pölz-Halle in Amstetten.

Da die Duelle im Europacupmodus ermittelt werden, brauchen die Mostviertler nun einen Sieg im Retourmatch am kommenden Samstag (29. März) , welches um 19 Uhr in Zwettl ausgetragen wird.
Gewinnt der VCA mit 3-0 oder 3-1, zieht er in das Spiel um den fünften Platz ein. Siegen die Mostviertler nach fünf Sätzen, so gibt es einen weiteren Entscheidungsdurchgang, den Golden-Set, dessen Gewinner dann weiterkommt. Unterliegen die Amstettner im Waldviertel, so zieht der Derbykontrahent ins Spiel um Platz fünf ein.
VCA-Sportdirektor „enttäuscht“
“Wir brauchen am Samstag einen Sieg. Ich bin damit zufrieden, wie sich meine Mannschaft nach dem 0-2 zurückgekämpft hat. Dass es aber zu so einem Stand kommt, ist ein anderes Thema“, erklärte VCA-Sportdirektor Michael Henschke nach der Partie.
“Es geht um sehr viel in diesem Duell für uns. Immerhin könnten wir das beste Team aus Niederösterreich in der Liga werden. Da erwarte ich mir eine andere Einstellung und da haben mich meine Spieler heute sehr enttäuscht“, so Henschke weiter.
Mit 23-25 und 20-25 gingen die Gäste aus dem hohen Norden Niederösterreichs gleich mit 0-2 in Führung. Mit 27-25 sicherte sich der VCA aber den dritten Satz und erzwang mit 25-18 dann einen entscheidenden fünften Durchgang, der aber mit 11-15 an die Waldviertler ging.
“Das zieht sich jetzt durch unsere Saison wie ein roter Faden, dass wir keine Partie auf einem Niveau durchspielen können. Ich hoffe, dass wir in wenigen Tagen aber alle unsere Stärken abrufen können, denn dort wird die ganze Halle nur hinter einem Team stehen“, blickte Henschke auf das zweite Duell der Serie voraus.
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