Donnerstag 3. April 2025
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GMUNDEN. Herbert Saurugg, einen der führenden Krisenvorsorgeexperten Österreichs, zog die Stadtgemeinde hinzu, als ihr Krisenstab in der Vorwoche den Ernstfall durchspielte. Spielte im eigentlichen Sinn des Wortes, denn der Heeresoffizier und Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge brachte das von ihm mitentwickelte Brettspiel „neustart“ mit.  

Der Gmundner Krisenstab beim Planspiel „neustart“. (Foto: Stadtgemeinde Gmunden)
Der Gmundner Krisenstab beim Planspiel „neustart“. (Foto: Stadtgemeinde Gmunden)

Das Spiel simuliert die erste Woche nach einem Blackout mit allen erdenklichen Details. Dabei gilt es Versorgung, Sicherheit und Kommunikation einer Kleinstadt aufrecht zu erhalten, in der so gut wie nichts mehr funktioniert. Nur noch Bauhof, Verwaltung, Stadtpolizei, Rettung und Feuerwehr sind einsatzfähig. Hilfe von außerhalb oder von übergeordneter Stelle ist nicht zu erwarten.

Deren Gmundner Vertreter waren um den Tisch versammelt, Bürgermeister Stefan Krapf, Stadtamtsdirektor Heimo Pseiner und Katastrophenschutz-Referent Philipp Wiatschka leiteten einen fünfstündigen Troubleshooting-Marathon, der durch die immer wieder per Zufall auftauchenden Krisenereignisse volle Konzentration und Improvisationstalent erforderte.

Sauruggs Spiel weist auf Nebenwirkungen hin, die einem kaum bewusst sind: Tumulte durch das völlige Fehlen lokaler Kommunikation, das Festsitzen im Lift oder daheim, weil sich elektrische Garagentore nicht mehr öffnen lassen oder die Notwendigkeit, tausende verendete Nutztiere zu entsorgen.

Mehr: www.gfkv.at


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