Corona-Cluster durch Reisebus aus Kosovo - Update
OÖ/BEZIRK. Ein Reisebus aus dem Kosovo sorgte für einen neuen Corona-Cluster in Oberösterreich. Mehr als die Hälfte der Insassen des Busses sollen inzwischen Covid-positiv getestet sein. Die Personen sind über mehrere Regionen in OÖ verteilt. Update: Wie das Land OÖ mitteilt, handelte es sich um Familien, die von ihrem Osterurlaub aus dem Kosovo zurückkehrten.

Insgesamt 34 Arbeiter aus dem Kosovo kamen laut Bericht der „Krone“ (Mittwoch-Ausgabe) am 3. April nach Oberösterreich, die Arbeiter verteilten sich auf verschiedene Betriebe in Oberösterreich. Mehrere Insassen waren allerdings mit dem Coronavirus infiziert, wie sich herausstellte. Durch das Contact-Tracing stellte sich der Zusammenhang dann heraus. 18 der 34 Insassen wurden mittlerweile positiv getestet.
Update: Rückkehr aus Osterurlaub
Wie das Land OÖ am Mittwochnachmittag mitteilt, handelt es sich bei den Insassen um Familien, die von ihrem Osterurlaub aus dem Kosovo zurückkehrten. Von den 34 mitfahrenden Personen wurden 14 Personen positiv getestet, vier Folgefälle habe sich bislang ergeben. Bei den Fahrgästen handelt es sich um Familien, die von ihrem Osterurlaub aus dem Kosovo zurückkehrten. Die infizierten Personen arbeiten in verschiedenen Bereichen – im Einzelhandel (z.B. als Lagermitarbeiter), in der Industrie, in der Reinigung und im Transportgewerbe.
Die insgesamt 18 infizierten Personen (Stand 14. April) verteilen sich auf die Bezirke Eferding (4), Grieskirchen (3), Ried (7), Linz (3) und Linz-Land (1). 7 Betriebe und 5 Schulen sind davon betroffen.
Das Land OÖ fordert angesichts des Falls verstärkte Kontrollen an den Grenzen - mehr unter www.tips.at/n/531578
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