Patrick Pabst: „Höchster Genuss für Gäste und Spieler ist unser Ziel“
LINZ. Sportliche Großveranstaltungen leben nicht nur von der Leistung der Athleten. Auch das Rahmenprogramm ist für den Erfolg mitverantwortlich. Und auch der Gaumen will nach einem Eishockey-Match auf seine Kosten kommen.

Das Spiel ist vorbei. Man hat gewonnen oder, was man nicht hofft: Die gegnerische Mannschaft ging siegreich vom Eis. Egal wie das Resultat nach 60 Minuten Spielzeit auch immer ausfällt, eines ist sicher: Hungrig sind alle. Und genau hier kommen Patrick Pabst und sein Team zum Einsatz.
6,5 Tonnen Lebensmittel
„Wir werden diese Saison bei den Heimspielen der Steinbach Black Wings das Catering übernehmen“, erklärt der aus Vöcklabruck stammende Unternehmer. 500 bis 700 Gäste gilt es nach jedem Spiel zu verköstigen. Dafür ist einiges an logistischer Arbeit zu bewältigen. „Wir bereiten die Speisen in unserer Zentrale vor, liefern sie nach Linz und stellen die Gerichte dort dann fertig“, verrät Pabst, der in den nächsten Monaten enorme Mengen an Lebensmitteln verarbeiten wird: „Ich schätze, am Ende der Saison werden wir etwa 6,5 Tonnen hochwertige Ausgangsprodukte verkocht haben.“ Insgesamt werden sieben Köche für die Black Wings aufkochen, dabei gilt es, möglichst flexibel zu sein. Pabst: „Die von uns zubereiteten Gerichte hängen auch von den Mannschaften ab, die bei uns zu Gast sind. Zudem gilt es, vegetarischen oder veganen Ansprüchen gerecht zu werden. Und die Spieler benötigen genügend Proteine – etwa in Form von Geflügel und Kohlenhydraten in der richtigen Menge. Das alles gilt es zu berücksichtigen.“ Für den Caterer, der versucht, möglichst viele regionale Lebensmittel zu verwenden, ist aber eines besonders wichtig: „Höchster Genuss für die Gäste und die Spieler ist unser Ziel.“
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden