Linzer Steelvolleys verlieren auch zweites Halbfinale
LINZ. Am Mittwoch mussten sich die Oberbank Steelvolleys Linz-Steg dem Rekordmeister VB NÖ Sokol/Post im AVL Women Halbfinale neuerlich mit 0:3 geschlagen. Die Linzerinnen liegen in der Serie „Best-of-five“ damit mit 0:2 zurück. Am kommenden Montag, 31. März, könnte in Wien damit die endgültige Entscheidung fallen.

Nach der ersten Halbfinalniederlage am vergangenen Samstag hatte Trainer Jakub Brecka von einem „ein Spiel zum Vergessen“ gesprochen und sein Team aufgefordert, gegen den seit fünf Monaten ungeschlagenen Rekordmeister und amtierenden Cupsieger Sokol/Post die Außenseiterrolle zu anzunehmen. Breckas Worte dürften bei seinem Team Gehör gefunden haben.
Im zweiten Match der Serie „Best-of-five“ präsentierten sich die Linzerinnen in der SMS Kleinmünchen im Vergleich zum Auftaktspiel stark verbessert. Mit viel Leidenschaft gelang es den Oberbank Steelvolleys die Wienerinnen von Beginn an unter Druck zu setzen. Hoher Servicedruck in Kombination mit einer starken Blockleistung sorgten dafür, dass die Gäste ihrerseits mehr Risiko in Kauf nehmen mussten und damit auch mehr Eigenfehler als zuletzt begingen. Den ersten Durchgang konnten die Oberösterreicherinnen dadurch lange Zeit offen gestalten. Die routinierten Gäste spielten am Satzende aber neuerlich ihre Routine aus und holten die Führung. In den folgenden zwei Sätzen konnten die Steelvolleys den anfänglich hohen Druck nicht mehr aufrechterhalten und gerieten ihrerseits in der Annahme immer stärker in Bedrängnis. Sokol/Post nutzte alle Chancen trocken aus und gewann auch das zweite Halbfinale mit 3:0.
Coach Brecka konnte seinem Team dieses Mal wenig vorwerfen: „Wir haben alles versucht und weitestgehend auch viel besser als in Wien gespielt. Letztlich muss man die spielerische Überlegenheit von Sokol/Post aber anerkennen. In wichtigen Phasen fehlt es uns an Routine und Effizienz. Unser Spiel ist dadurch sehr leicht zu durchschauen. Am Montag werden wir trotzdem noch einmal alles versuchen, um zumindest erstmals einen Satz gegen sie zu gewinnen. Vielleicht ist dann auch noch mehr möglich!“
Weitere Spiele:
- Spiel 3: 31. März, 20.20 Uhr, Wien, live auf ORF Sport+
- Spiel 4: 3. April, 19.00 Uhr, Linz (falls notwendig)
- Spiel 5: 5. April, 16.30 Uhr, Wien (falls notwendig)
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