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Team des BRG Steyr entwickelt Minisatelliten

Angelika Hollnbuchner, 26.03.2025 12:28

STEYR. Drei Schüler des Gymnasiums Michaelerplatz nehmen am CanSat-Wettbewerb der ESA und ESERO Austria teil. 

Schüler des Steyrer BRG Michaelerplatz sind wieder beim CanSat-Wettbewerb der ESA und ESERO Austria dabei. (Foto: privat)
  1 / 2   Schüler des Steyrer BRG Michaelerplatz sind wieder beim CanSat-Wettbewerb der ESA und ESERO Austria dabei. (Foto: privat)

Die Jugendlichen entwickeln dabei einen Satelliten in der Größe einer Getränkedose, der mit einer Rakete des Space-Teams der TU Wien auf etwa 500 Meter Höhe gebracht und abgeworfen wird. Während des Flugs sammelt der Satellit verschiedene Messdaten und führt Experimente durch. Bereits im Vorjahr überzeugten Michaela Rametsteiner, Moritz Mayrhofer und Florian Hochstöger mit ihrem Projekt zur Filterung und Analyse von Luftpartikeln, sie gewannen damit den Preis für die beste wissenschaftliche Mission. Nun arbeiten sie an einer weiterentwickelten Version ihres Satelliten.

Technische Umsetzung

Die Primärmission, vorgegeben durch die Wettbewerbsleitung, umfasst die Messung und Übertragung von Luftdruck- und Temperaturdaten an eine Bodenstation. Darüber hinaus hat das Team zwei weitere Missionsziele entwickelt. In der Sekundärmission soll sich der Satellit nach der Landung selbstständig aufrichten. Dafür entfaltet er Solarpaneele, die einen Elektromotor mit Energie versorgen. Dieser treibt außerdem einen Ventilator an, der Luft durch einen Filter leitet und so die Luft reinigt.

Die Tertiärmission setzt auf moderne Tracking-Technologie: Eine Kamera verfolgt die Position des Satelliten automatisch. Mithilfe von GPS-Daten und einem eigens entwickelten Machine-Learning-Algorithmus wird die Bewegung präzise dokumentiert.

Forschung als Teil der Abschlussarbeit

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen die Steyrer Schüler in ihre abschließenden Arbeiten (früher VWA) einfließen. Das Team informiert auf sozialen Medien und auf einer eigenen Website regelmäßig über seine Fortschritte. Team-Mitglied Florian Hochstöger erklärt: „Wir möchten zeigen, was mit kreativen Ideen und technischem Know-how möglich ist.“


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