Zehetner ist neuer Obmann des Bauernbundes Steinerkirchen

STEINERKIRCHEN. Im Rahmen der Vollversammlung des Bauernbundes Steinerkirchen wurde im gemütlichen Hochleiten-Stadl bei der Familie Neumair ein neuer Vorstand ermittelt. Die Mitglieder wählten den neuen Obmann Martin Zehetner und sein Team mit 100 Prozent Zustimmung.
Obmann Martin Zehetner stehen die Stellvertreter Bernhard Maschner und Gerald Stockhammer, Schriftführer Thomas Wimmer, Kassier Andreas Rau, Jungbauernobmann David Wimmer, Organisationsreferent Georg Rapperstorfer sowie Altbauernobmann Georg Eckmair zur Seite. Gemeinsam möchten sie gerade in einer so großen Agrargemeinde wie Steinerkirchen die Interessen und Anliegen der Bäuerinnen und Bauern bestmöglich vertreten.
Dank an engagierten Vorgänger
Ein besonderer Dank gilt den ausgeschiedenen Funktionären, allen voran dem scheidenden Obmann Fritz Hieslmair. „Im Namen des Bauernbundes möchte ich mich für die 22-jährige Tätigkeit im Vorstand, davon elf Jahre als Obmann bei Fritz ganz herzlich bedanken“, betonte Zehetner. Mit großem Engagement und Herzblut führte Hieslmair den Bauernbund und setzte zahlreiche Projekte um. Besonders hervorzuheben sind die drei „Hofroas“, mit denen er der Bevölkerung wertvolle Einblicke in die bäuerliche Arbeit ermöglichte. Zudem war ihm die Steinerkirchner Hofchronik ein großes Anliegen. Dieses bedeutende Werk, entstanden in Zusammenarbeit mit seinem Team, umfasst zwei Bände mit über 1.036 Seiten und dokumentiert die Geschichte der Steinerkirchner Höfe bis ins 14. Jahrhundert und darüber hinaus.
Ein weiteres großes Dankeschön gilt der ausgeschiedenen Altbäuerin, Ökonomierätin Hermine Ziegelböck, für ihr langjähriges Engagement sowie Andreas Rapperstorfer, der den Vorstand über viele Jahre hinweg als Schriftführer bereicherte.
Besuch aus Brüssel
Ein besonderes Highlight der Vollversammlung war der Besuch von EU-Abgeordnetem Alexander Bernhuber, der exklusive Einblicke aus Brüssel gewährte. In der anschließenden Diskussion hatten sowohl er als auch Nationalratsabgeordneter Klaus Lindinger Gelegenheit, sich ein Bild von den Anliegen der Bäuerinnen und Bauern in Steinerkirchen zu machen und wichtige Themen mitzunehmen.
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