Alpenverein erklimmt König Ortler (3905 Meter)
FREISTADT. Sieben Freistädter Alpinisten unter der Leitung von Mathias Krempl und Thomas Pflügl bestiegen den Ortler, mit 3.905 Metern der höchste Berg Südtirols.
Die Wetterkapriolen der vergangenen Wochen vereinfachten die Planung für die Tour nicht, eine sorgfältige Teilnehmerauswahl, gute Ausrüstung und schlankes Gepäck sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit tragen viel zu einer gelungenen anspruchsvollen Bergtour bei. Die schwierige, rassige Hochtour begann in Sulden, nach 1.200 Höhenmetern wurde die Payerhütte auf 3.029 Metern erreicht. Die Bergsteiger des Freistädter Alpenvereins überstiegen am Tabarettagrat ein rund 200 Meter langes ausgesetztes Stück mit vielen Kletterpassagen hauptsächlich im Schwierigkeitsgrad 2, Auch eine teils senkrechte Wand, das sogenannte "Tschierfeckwandl" wurde seil- und fehlerfrei überwunden. Nach dem Lombardi-Biwak (3.353 Meter) folgten zwei heikle Stellen im Steileis bis 40 Grad. Die Gruppe war sehr schnell, Start war um 5.30 Uhr, um 9.15 Uhr waren die Bergsteiger bereits am Gipfel, um 13 Uhr wieder auf der Hütte. Schnelligkeit ist Sicherheit!