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Mostviertler veröffentlicht Roman "Morphologie eines Kreisläufers"

Michaela Aichinger, 20.03.2025 11:14

KEMATEN/YBBS. In seinem Debüt-Roman „Morphologie eines Kreisläufers“ macht Robert Voglhuber aus Kematen/Ybbs Gefühle lebensgroß - mitunter überlebensgroß.

Buchcover (Foto: story.one Thalia)
Buchcover (Foto: story.one Thalia)

Im Erstlingswerk von Robert Voglhuber, geboren 1960 in Waidhofen/Ybbs, entführt der namenlose Ich-Erzähler, Kulturkritiker und Seelenzergliederer die Leser in einer romanesken Karussellstruktur in die sinnliche Welt von Liebe, Lust und Leidenschaft.

Wenn er gelegentlich für Medienberichte die neuesten Automobile testet und auch gleich eine adrette Konkubine mit dabei hat und mit ihr einen Konzert- oder Premierenbesuch absolviert, wirft er bei Probefahrten auch gleich einen kritischen Blick durch die Windschutzscheibe auf die Besonderheiten des Mostviertels, das sich von der Provinzraupe zu einem bunten, touristischen Schmetterling entpuppt hat.

„Leidenschaftliche Intimbegegnungen und Liebesaffären mit Widerhaken lassen den Erstlingsroman an Harry Haller in Hesses Steppenwolf, an Don Quixote, den Ritter von trauriger Gestalt, von Cervantes, an Goethes letzte Liebe mit der beträchtlich jüngeren Ulrike von Levetzow in Marienbad oder an die fatale amouröse Verstrickung von Homo Faber in Max Frischs Roman erinnern“, heißt es in einer Aussendung des Autors.

Nerven der Lust werden bloßgelegt bei so manchem Tète-à-tète. Der schmale Roman lässt es ganz schön knistern im Gebälk einer draufgängerischen Verjüngungskur des namenlosen Kreisläufers.

Morphologie eines Kreisläufers | Robert Voglhuber | 80 Seiten | 18 EUR | story.one Thalia | ISBN 978-3-7115-7778-8

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