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Fahrradfahren in St. Valentin ist beliebt aber ausbaufähig

Leserartikel Julia Karner, 03.03.2021 10:23

ST. VALENTIN. Schnell zum Bäcker, zum Bahnhof, zu Freunden oder zum Training: Kurze Wege gehen mit dem Rad besonders schnell und klimafreundlich. Dass Radfahren auch bei den Valentinern im Trend liegt, zeigen die rund 100 Rückmeldungen der Fahrradumfrage.

Fahrradfahren in St. Valentin (Foto: Gemeinde)
Fahrradfahren in St. Valentin (Foto: Gemeinde)

Die eingelangten Anregungen basieren auf den unterschiedlichsten Bedürfnissen, doch die Wünsche sind dieselben: Radfahren in St. Valentin soll sicherer, bequemer und schneller werden. Die Umfrage wurde im Dezember 2020 gestartet, die eingelangten Anregungen wurden bis Ende Jänner von Michael David und Straßenbauplaner Wolfgang Voglauer am Stadtamt ausgewertet und klassifiziert.

Unabhängige Arbeitsgruppen

Diese Einteilung war notwendig, da sich zwei unabhängige Arbeitsgruppen mit den erhobenen Mängeln und Wünschen beschäftigen werden: Die Arbeitsgruppe Radbasisnetz St. Valentin dient der Schaffung von überregionalen Radwegen zur Verbindung mit umliegenden Gemeinden, der Arbeitskreis Radfahren legt seinen Fokus auf die bestehenden Hindernisse und Schwächen in der Stadtgemeinde St. Valentin. Im nächsten Schritt arbeiten die beiden Gruppen an Lösungen der derzeitigen Schwachpunkte, etwa an Anbinden der Ortsteile Rems, Langenhart und Herzograd. Diese neuen Fahrradwege sollen schnelle, sicherer und einfachere Anbindungen für die Bürger schaffen.

„Wir wollen in unserer Stadtgemeinde die Anzahl der Radfahrten steigern. Alltagswege, die kürzer als fünf Kilometer sind, sollen einfach und sicher mit dem Rad zurückgelegt werden können. Der Radverkehr kann so verstärkt zu einer Alternative zum individuellen Autoverkehr werden, der einen sehr hohen Flächenverbrauch, Abgase und auch bedeutend mehr Lärm verursacht. Die gewünschte Steigerung der Radfahrten ermöglicht uns, Räume und Flächen in unserer Stadt neu zu ordnen, zu verteilen und dem Radfahren und seinen positiven Seiten mehr Gewicht zu geben: der Gesundheit, der Umwelt und dem Klima und letztendlich der Lebensqualität in unserer Stadt“, sagt Franz Knöbl, Stadtrat für Klima- und Umweltschutz, Mobilität.


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