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HALLSTATT. Drei Kletterer sind am Dienstag (2. Juni) in der Echernwand unverletzt geblieben, nachdem sich oberhalb ihrer Route ein großer Felsblock gelöst hatte. Die Steine stürzten über die Seilschaft hinweg ins Tal und beschädigten am Wandfuß gelagerte Rucksäcke.

Symbolfoto: Belish-stock.adobe.com
Symbolfoto: Belish-stock.adobe.com

Drei Kletterer waren am Dienstag (2. Juni) in der Echernwand in Hallstatt im Bezirk Gmunden unterwegs. Gegen 11 Uhr befand sich die Dreierseilschaft in der sechsten Seillänge einer Kletterroute mit dem Schwierigkeitsgrad UIAA VI+, als die Felswand plötzlich zu vibrieren begann.

Als die Kletterer nach oben blickten, bemerkten sie eine große Menge herabfallender Steine und Felsbrocken. Diese stürzten jedoch über die Seilschaft hinweg nach unten. Da niemand verletzt wurde, entschieden sich die drei, die Tour abzubrechen und sich aus der Route abzuseilen.

Am Wandfuß stellten sie fest, dass ihre dort abgelegten Rucksäcke durch den Steinschlag durchlöchert worden waren. Anschließend verständigten sie die zuständige Polizeidienststelle Bad Goisern und meldeten den Vorfall.

Bei einer Erkundung durch die Alpinpolizei wurde festgestellt, dass sich am oberen Wandfuß der Echernwand auf rund 920 Meter Seehöhe ein etwa zwei mal zwei Meter großer Felsblock gelöst hatte. Der Block stürzte talwärts, prallte nach etwa 100 Metern freiem Fall auf einem Felsvorsprung auf und zerbrach dabei in zahlreiche Steine.

Diese fielen danach rund 300 Meter bis zum Talboden. Die drei Kletterer blieben unverletzt.


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