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Eurothermen feiern Umsatz- und Nächtigungsplus

Leserartikel Josef Gruber, 13.11.2019 16:55

„Das hätten wir nicht besser timen können,“ strahlte Landesrat Markus Achleitner nicht einmal 24 Stunden nach Verkündung von Bad Ischl als Europäische Kulturhauptstadt 2024 bei der Eurothermen-Pressekonferenz am Mittwoch in der Kaiserstadt. Neben der positiven Geschäftsentwicklung gab es somit einen Grund mehr zur Freude.

Aufsichtsratsvorsitzender Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Eurothermen-Geschäftsführer Dir. Mag. Patrick Hochhauser und Dir. Andreas Nöhammer ziehen erfolgreich Bilanz zum einjährigen Jubiläum des Viersterne Superior-Hotels Royal in Bad Ischl (Foto: Andreas Mahringer)
  1 / 2   Aufsichtsratsvorsitzender Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Eurothermen-Geschäftsführer Dir. Mag. Patrick Hochhauser und Dir. Andreas Nöhammer ziehen erfolgreich Bilanz zum einjährigen Jubiläum des Viersterne Superior-Hotels Royal in Bad Ischl (Foto: Andreas Mahringer)

Dass die Entwicklung der Eurothermen eine Erfolgsgeschichte ist, waren sich Achleitner so wie sein Nachfolger als Direktor, Patrick Hochhauser, einig. Aus der früheren Landeskuranstalt wurde durch den Zusammenschluss der Thermen von Bad Schallerbach, Bad Hall und Bad Ischl samt ambitioniertem Investitionsprogramm ein Leitbetrieb für den oberösterreichischen Tourismus.

War Bad Ischl zur Sommerfrische früher ganz gut besucht, so kamen im Winter täglich nur 60 bis 80 Gäste in die Therme. Mittlerweile sind es 1000 pro Tag.

Die Landesausstellung 2008 bezeichnete Achleitner quasi als Vorläufer zum jetzigen Meilenstein, der einen Investitionsschub ausgelöst hat. Im Vorjahr konnte dann das 15 Millionen-Sanierungs- und Attraktivierungsprogramm des Hotel Royal zum Viersterne Superior erfolgreich umgesetzt werden.

Von Jänner bis Oktober bescherte das dem Ischler Leitbetrieb 42 Prozent Zuwachs bei den Nächtigungen sowie ein Umsatzplus von sogar 71 Prozent. Insgesamt kann sich die Eurothermen-Holding über eine Steigerung von 25 Prozent freuen.

Wintertourismus mit enormen Potenzial

„Es ist ein richtiger Drive drinnen im OÖ-Tourismus“, freut sich der zuständige Landesrat. Um 25 Prozent konnten die Nächtigungen im Wintertourismus auf 3,1 Millionen gesteigert werden. 60 Prozent der Gäste kommen aus Oberösterreich.

Mit einer Internationalisierungskampagne will man verstärkt Tschechen, Polen und Slowaken ansprechen. Aushängeschilder wie der Ski-Weltcup in Hinterstoder, der kommendes Jahr von 29. Februar bis 1. März im Stodertal gastiert, sollen zum positiven Imagetransfer nach dem Motto „Dort, wo die Profis fahren, fahren wir auch hin“ beitragen.

In der Vorweihnachtszeit setzt man auch verstärkt auf das Gutschein-Geschäft. Neben dem höchst erfolgreichen Shop in der Pluscity kommt heuer auch eine mobile Verkaufsstation in der Lentia City zum Einsatz.


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