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Wie einst Schuhmacher arbeiteten, sieht man im Museum in Peuerbach

Gertrude Paltinger, BSc, 01.04.2025 15:30

PEUERBACH. Das Schuhmacher- und Brauchtumsmuseum in Peuerbach hat seine Pforten wieder geöffnet. Ludwig Kaltseis zeigt dort allerhand zum alten Handwerk.

Das Schuhmacher- und Brauchtumsmuseum startet in die Saison (Foto: Stadtgemeinde)
Das Schuhmacher- und Brauchtumsmuseum startet in die Saison (Foto: Stadtgemeinde)

Traditionelle Schätze des Schuhmacher-Handwerks hält das Schuhmacher- und Brauchtumsmuseum in Peuerbach bereit. Museumsdirektor Ludwig Kaltseis, der ab 1957 dieses Handwerk selbst erlernt hat, stellt sie in der Steegenstraße 7 aus.

Die Exponate stammen zum Großteil aus der Schuhmacherwerkstätte seines früheren Lehrherrn und Onkels in Eschenau. Sieben Jahre hat der Peuerbacher in der Werkstatt seines Onkels gearbeitet. Nachdem er dann viele Jahre in einer Schuhfabrik und als Leiter der Lederwerkstatt in der Caritas-Einrichtung St. Pius tätig war, hat er in seiner Pension vor 14 Jahren das Museum mit viel Hilfe von Ehrenamtlichen eingerichtet und eröffnet. „Die Einrichtung ist komplett, es könnten sofort drei Schuhmacher zu arbeiten beginnen“, erzählt der Schuhmachermeister. Alle Maschinen sind funktionstüchtig, auch alte Schuhe sind ausgestellt. Außerdem sind im ersten Stock ganz besondere Kunstwerke zu sehen. Rund 20 seiner sogenannten Kupfertreibarbeiten stellt Kaltseis hier aus.

Das Museum ist immer freitags von 10 bis 12 und von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Gruppenführungen können auf Anfrage auch an anderen Tagen gebucht werden. Ludwig Kaltseis ist unter 0664 1948869 erreichbar.


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