Umweltsünde: Hundekotsackerl gehören nicht auf die Wiese
STEINBACH AM ZIEHBERG. Immer häufiger begegnet man ihnen: Hundekotsackerl, gefüllt und verknotet, am Wegesrand. Dies ist nicht nur ein optisches Problem, sondern auch für die Natur schädlich.

Die Schadstoffe des Kunststoffs sowie Bakterien und Parasiten des Hundekots gelangen in den Boden, die Wiesen und das Grundwasser, und damit auch in Lebensmittel und Tierfutter. Doris Hofner-Foltin vom Tierparadies Schabenreith in Steinbach am Ziehberg: „Wir appellieren an alle Hundehalter und Naturfreunde, ihre Verantwortung für die Umwelt wahrzunehmen und gefüllte Hundekotsackerl sowie anderen Mist nicht in die Natur zu werfen!“
Um dem Problem entgegenzuwirken, nimmt die Tierheimleiterin die Gemeinden in die Pflicht: „Das Aufstellen von mehr und größeren Abfallkübeln und Sackerlspendern entlang von Wanderwegen und anderen frequentierten Gebieten ist dringend notwendig.“ Verantwortungsvolle Naturfreunde nehmen ihren Müll mit nach Hause, wie Jausenverpackungen, Zigarettenstummel, Zitrus- und Bananenschalen und andere Abfälle. Auch das „Sackerl für's eigene Gackerl“ sollte beim Ausflug ins Grüne mitgeführt werden, denn: Das Hinterlassen von Papiertaschentüchern belastet die Natur ebenfalls. Ein Taschentuch benötigt, je nach äußeren Einflüssen, bis zu fünf Jahre, um zu verrotten und die teilweise darin enthaltenen bedenklichen Stoffe schädigen Wald und Wiesen.
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