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Richtiges Verhalten im Schwanen-Revier

Online Redaktion, 05.05.2023 12:16

KIRCHDORF AN DER KREMS. Die Tierrettung des Tierheims Tierparadies Schabenreith in Steinbach am Ziehberg wurde zu einem vermeintlichen Tierrettungseinsatz zum Kirchdorfer Teich in Kirchdorf an der Krems gerufen.

Die zwei Schwäne beim Kirchdorfer Teich (Foto: Tierparadies Schabenreith)
  1 / 2   Die zwei Schwäne beim Kirchdorfer Teich (Foto: Tierparadies Schabenreith)

„Die anwesenden Fischer baten darum, dass wir die anwesenden Schwäne mitnehmen. Beide Schwäne waren jedoch beringt“, berichtet Tierheimleiter Harald Hofner. Nach Identifizierung der Aufschrift auf den Fußringen informierte die Tierrettung die Fischer, dass die Schwäne höchstwahrscheinlich Teil eines Forschungsprojekts sind und beließ sie an Ort und Stelle.

Schwan gilt als geschützte Tierart

Der Schwan gilt im Naturschutzgesetz als geschützte Tierart und trägt maßgeblich zur Säuberung von Gewässern bei. Er ist Vegetarier und ernährt sich hauptsächlich von Wasserpflanzen und Pflanzen im Uferbereich, weder Fisch noch Fischlaich stehen auf seinem Speiseplan. Das Füttern von Wasservögeln mit Essensresten, Mais, altem Brot oder Semmeln schadet den Tieren massiv.

Bei Schwanenfamilien mit Jungtieren Abstand halten

Ein respektvoller Umgang mit Wildtieren ist essentiell, wenn wir uns in ihrer natürlichen Umgebung aufhalten. Dies gilt insbesondere für Schwanenfamilien mit Jungtieren, bei denen es wichtig ist, Abstand zu halten, sich langsam und ruhig zu bewegen. So gewährleisten wir den gebotenen Respekt gegenüber dem Lebensraum der Wasservögel und vermeiden, dass der Schwan uns als Eindringling in sein Revier betrachtet und aggressiv wird.


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