Kiosk im Frankviertel bleibt kultureller Treffpunkt
Mit dem Gemeinschaftsprojekt „Bingo-Go-Go“ wird der Kiosk im Franckviertel auch dieses Jahr zu einem kulturellen Mittelpunkt des Viertels. Die Dreharbeiten zu SOKO Linz im BINGO-Laden Anfang Juli dienten als Auftakt für das Projekt. Diese Woche starteten gleich mehrere Veranstaltungen.

Beim Kiosk im Franckviertel ist immer was los - bis Ende des Jahres werden in unregelmäßigen Abständen in einem der beiden Schaufenster Ausstellungen von Franckviertler Künstlern präsentiert während das andere Fenster für Ankündigungen und Informationen örtlicher Vereine und Initiativen reserviert ist. Im August gibt es ein kleines Spektakel des Kulturvereins Schlot.
SOKO Linz drehte im BINGO-Laden
Anfang Juli hatte das Profi-Filmteam und die bekannten Stars der SOKO Linz einen Drehtag für die Folge „Skorpion“ (2023) am KIOSK im Franckviertel. Die KIOSK-Initiative und die engagierten Freiwilligen des Nachbarschafts-Cafés waren nicht nur Live dabei, sondern konnten mit ihrer Erfahrung auch behilflich sein: Sie organisierten den Strom und einen ruhigen Raum mit Kaffee-Maschine für die Schauspieler während des Drehs. Der SOKO-Schauplatz, ein Tierschutz-Büro, wurde schon Tage vorher im BINGO-Laden eingerichtet. Ebendort, wo heuer „BINGO-GO-GO“ das Nachfolge-Projekt von „BINGO-BINGO“ startet.
INFO-POINT fürs Viertel und Filmprojekt
Die Initiative „KIOSK Franck/4“ startet mit dem INFO-POINT eine Möglichkeit zur sozio-kulturellen Vernetzung im Franckviertel. Im Schaufenster des Kiosk ist Platz für Ankündigungen und Informationen örtlicher Vereine und Initiativen. Auch für das Nachbarschafts-Filmprojekt fiel der Startschuss. Durch die erprobte Zusammenarbeit mit Dorf-TV und den beiden Franckviertlern Otto Pölzl und Amandus Gerold waren die Vorbereitungen schnell getroffen.
Entstehen soll eine wöchentliche Serie und daraus eine KIOSK-Doku. Im Nachbarschafts-Café werden kurze Interviews zum Thema Nachbarschaft und KIOSK gedreht, Menschen des Viertels vorgestellt sowie das gute Miteinander und reges Interesse am Ort dokumentiert.
Fotografie-Ausstellung „Linz bei Nacht“
Im Garten-Fenster ist derzeit die Ausstellung „Linz bei Nacht“ von Amandus Gerold zu sehen, die das Alltägliche zu ungewohnter Uhrzeit zeigt. Eine Fotografie zeigt beispielsweise die Linzer Pestsäule von einem Baumgeäst und einer mehrflammigen Laterne umrahmt, von Neonfarben eingebettet. Ein anderes Mal erscheint der Blick auf eine künstlich erzeugte und verspiegelte Pflanzenwelt in einem Schaufenster. Gerold ist im Franckviertel auf vielseitige Weise unterwegs: Er begleitet die Aktivitäten des Bingo-Kiosks mit Videoaufnahmen für dorf.tv und zeichnet in Interviews die Anliegen von Engagierten auf. Nun zeigt er erstmalig seine Fotografien der Öffentlichkeit im Bingo-Go-Go-Schaufenster.
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