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Ökonom Walter Ötsch erklärt: Wie man die ökologische Krise verstehen kann

Martina Gahleitner, 11.11.2023 05:30

HASLACH. Die nächste Convivium-Veranstaltung im Pfarrzentrum von Haslach wirft einen Blick auf die ökologische Krise, deren Auswirkungen tief in unsere Gesellschaft eingreifen und die Menschheit bedrohen.

Ökonom und Kulturhistoriker Walter Ötsch (Foto: Fotostudio Berger)
Ökonom und Kulturhistoriker Walter Ötsch (Foto: Fotostudio Berger)

Der Professor für Ökonomie und Kulturgeschichte sowie Buchautor Walter Ötsch erklärt bei seinem Vortrag am 15. November, wie man die ökologische Krise verstehen kann. Ein Blick in die Geschichte könnte hilfreich sein: Historisch geht es um drei große Entwicklungen: die Abwertung des Staates und seiner Handlungsmöglichkeiten durch den Neoliberalismus seit den 80er-Jahren; die Umstellung des Kapitalismus zu einem industriellen Kapitalismus ab Beginn des 19. Jahrhunderts; und die Sicht auf die Natur ab dem Beginn der Neuzeit im 17. Jahrhundert als Ressource für den Menschen.

Um- und Abkehr

Ein Ausweg bedarf einer Um- und Abkehr auf zumindest einem dieser drei Pfade – wozu jedoch die wirtschaftlichen und politischen Eliten wenig Bereitschaft erkennen lassen würden. Ötsch fragt sich, ob sie das Ausmaß der ökologischen Krise wahrnehmen können, wie wir dieses Nichtverstehen verstehen können und was das für unser alltägliches Handeln bedeutet.

Mittwoch, 15. November, 19.30 Uhr
Pfarrsaal Haslach

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