Lebzelterhaus Vöcklabruck: "Die Spitze des Eisbergs"
VÖCKLABRUCK. Am Montag, 7. April, findet in der Stadtgalerie Lebzelterhaus Vöcklabruck der Eröffnungsabend zur Ausstellung von Manfred Pohn „Die Spitze des Eisbergs“ statt. Die Ausstellung wird um 19 Uhr eröffnet. Als Parallelausstellung zeigt der Hausruckviertler Kunstkreis ebenfalls am 7. April ab 18.30 Uhr die Werkschau von Ehsan Arjmand „Die Last des Körpers“.

Der 1955 geborene und in Zell/P. lebende Künstler Manfred Pohn präsentiert eine Werkserie, die sich anhand des Phänomens „Eisberg“ dem Sichtbaren und Unsichtbaren widmet. Das künstlerische Schaffen Manfred Pohns über viele Jahrzehnte umfasst Symposien vom Heinrichsberg bis nach Kvilda/Tschechien. Ebenso gestaltet er oftmalig Installationen am Stadtplatz sowie sakrale Glasobjekt im Bezirk Vöcklabruck. Viele Werkserien, auch gemeinsam mit dem Hausruckviertler Kunstkreis, dessen Gründungsmitglied er ist, wurden von ihm gestaltet und nicht zuletzt gab es zahlreiche Einzelausstellungen in ganz Österreich. Wie bei einem Eisberg ist auch bei Manfred Pohn nur ein geringer Teil des künstlerischen Schaffens öffentlich sichtbar. Er nimmt den Betrachter auf eine Reise ins Verborgene, Ungesehene, Unbewusste und Überraschende mit. Wieviel ist für uns wahrnehmbar und was befindet sich unter der Oberfläche? Manfred Pohns Kunst ist sein Verarbeiten von unmittelbar Erlebtem. Manche seiner Werke „warten“ lange auf die Weiterverarbeitung und Fertigstellung. So wirkt Vergangenes nach seiner Wiederentdeckung, Überarbeitung und Veröffentlichung in die Gegenwart und auch die Zukunft.
Die Ausstellung ist bis 19. April jeweils Montag bis Samstag von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
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