
Tourdaten
Wanderung
Dauer | 2:30 h |
Schwierigkeit |
Mittel
|
Ausgangspunkt
Parkplatz beim Forsthaus Wartenfels, Vordereggstr. 32 (924 m)Eigenschaften
aussichtsreichWegbeschaffenheit
WaldEinkehrmoeglichkeiten
Waldrestaurant Forsthaus Wartenfels geöffnet Mittwoch bis Sonntag ab 17 UhrAnfahrt
A1 Abfahrt Mondsee, am Ortsende Abzweigung L103 nach Thalgau. Im Ortszentrum Richtung Fuschl bis Str.-km 3,8 zur Zufahrt WartenfelsEine sagenumwobene Ritterburg,zwei Gipfelziele mitgrandiosen Ausblicken unddazu ein anspruchsvoller, mitSeilen gut abgesicherter Felsensteigsind Attribute, welchedas Herz jedes trittsicherenBerggehers höher schlagen lassen.Und das in nicht einmal2 ½ Wanderstunden auf demgut markierten Schoberrundweg Nr. 10.
von MICHAEL WASNER
Gleich nach dem Forsthauszweigt links der Zustieg zurBurgruine ab, welche in den letzten Jahren großzügig restauriert wurde (1021 m – 20 min.).
IhreErkundung auf gut begehbarer Steiganlage durch den ehemaligenRittersaal hinauf zur Aussichtsplattformwird von einem ersten schönen Ausblick überden Flachgau und das Mondseeland hinaus zum Irrsee belohnt. Im steilen Bergwald geht“s dannzügig aufwärts, wobei sich bald nette Tiefblicke auf die Ruine Wartenfels ergeben. Im oberen Anstiegsdrittel wird das Geländefelsiger, alpiner. Es beginnendie ersten Seilsicherungen.
Mitwandernde Kinder sollte man zusätzlich mit einem Sitzgurtsichern. Nach einem kurzen Abstieg erfolgt der Gipfelsturmüber eine exponierte, leicht gestufte Felswand, bei der mehrere Stifte und Drahtseile für die nötige Sicherheit sorgen. Vom Schober Gipfelkreuz (1329 m –1 ¼ Std.) weite Aussicht zu den Salzkammergutbergen, auf die Osterhorngruppe und die Berchtesgadener Alpen, dazu „6-Seen-Blick“ auf Fuschl-, Wolfgang-,Mond-, Atter-, Irr- undWallersee. Doch es bleibt nicht viel Zeit zur Gipfelrast, denn am benachbarten Felszacken locktbereits das nächste Gipfelkreuz.
Mit Hilfe von Eisenklammern wird durch einen kurzen Kamin zur unterhalb gelegenen Schoberhütte(nicht bewirtschaftete Unterstandshütte) abgestiegenund auf der bewaldeten Ostseite des Verbindungsgrates zum Frauenkopf (1303 m – ¼ Stunde)hinüberspaziert. Die einstige Pilgerstätte unfruchtbarer Frauenerhielt 1979 ein Gipfelkreuzmit Buchkassette. Der restliche,einstündige Abstieg ist dann völliggefahrlos. Er folgt noch eine Weile dem Grat und schwenkt dann rechts in eine schluchtartige Rinne. Mit gelegentlichen Durchblicken auf den Fuschlsee geht es schließlich in unzähligen Kehren hinab auf einen breiteren Waldweg, auf dem wir dann gemütlich zum Forsthaus zurückmarschieren.
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