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Erfolgreiche Renaturierung an der Ybbs: Ein Vorzeigeprojekt in Schönegg

Michaela Aichinger, 17.03.2025 12:23

BEZIRK AMSTETTEN/SCHEIBBS. In Schönegg (Gemeinde Steinakirchen am Forst) wurde die Ybbs als Pilotstrecke rechtsufrig aufgeweitet. Das Projekt umfasst einen 600 Meter langen, bis zu 15 Meter breiten Seitenarm sowie einen weiteren 200 Meter langen Abschnitt flussabwärts. Mit einer Investition von rund einer Million Euro wurde nicht nur der Hochwasserschutz gestärkt, sondern es wurden auch wertvolle Lebensräume geschaffen.

(V. l.) Bgm. Christian Lothspieler (Steinakirchen/Forst), Oliver Huber (Land NÖ, WA3), Gemeinderätin Michaela Pfaffeneder (Obfrau des Wasserverbandes Ybbs-Unterlauf) und Franz Deinhofer (Gewässermeister WA3) (Foto: Wasserverband Ybbs-Unterlauf)
(V. l.) Bgm. Christian Lothspieler (Steinakirchen/Forst), Oliver Huber (Land NÖ, WA3), Gemeinderätin Michaela Pfaffeneder (Obfrau des Wasserverbandes Ybbs-Unterlauf) und Franz Deinhofer (Gewässermeister WA3) (Foto: Wasserverband Ybbs-Unterlauf)

90 Prozent der Kosten seien durch Fördermittel gedeckt worden. Die Abwicklung habe eine „präzise Planung, von der Einreichung über naturschutzrechtliche Bewilligungen bis zur Umsetzung“ erfordert. Eine Herausforderung habe die Zwischenfinanzierung durch den Wasserverband Ybbs-Unterlauf dargestellt, da die Fördergelder erst nach Rechnungsnachweis geflossen seien.

Michaela Pfaffeneder: „Der Fluss hat sich verändert“

Michaela Pfaffeneder, Obfrau des Wasserverbandes Ybbs-Unterlauf und VP-Umweltgemeinderätin der Stadtgemeinde Amstetten: „Die Bürgerinitiative Pro Ybbs lobt die Maßnahmen, und die Bevölkerung genießt die neuen Naturflächen. Der Fluss hat sich schon verändert: Schotterinseln sind entstanden, die neuen Lebensraum für Flora und Fauna bieten. Dieses Projekt beweist, dass Naturschutz, Hochwasserschutz und Erholung perfekt kombiniert werden können.“

Herausforderungen und Empfehlungen

„Natürlich gab es Hürden: Umweltauflagen und Genehmigungen verlangten Geduld und die Natur entwickelt sich weiter, manchmal unvorhersehbar. Doch durch vorausschauende Planung und frühzeitige Einbindung von Anrainern ließen sich Konflikte vermeiden. Fazit: Ein Musterbeispiel für nachhaltige Entwicklung! Die Renaturierung der Ybbs zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Engagement und Weitblick zusammentreffen. Dieses Projekt ist ein Gewinn für Mensch und Natur – und eine Inspiration für weitere Vorhaben in der Region!“, freut sich die Obfrau.


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