Hilfe für zwei Feldhasenbabys im Kirchdorfer Zementwerk
STEINBACH AM ZIEHBERG/KIRCHDORF AN DER KREMS. Die Zeit der Feldhasenbabys ist angebrochen – für das Tierparadies Schabenreith in Steinbach am Ziehberg bedeutet das wieder viele Tierrettungseinsätze.

Tierheimleiter Harald Hofner musste kürzlich zwei Jungtiere im Kirchdorfer Zementwerk retten: „Ein einsames Feldhasenbaby in der Wiese braucht normalerweise keine Hilfe und sollte bitte immer in Ruhe gelassen werden. In diesem Fall habe ich zuerst versucht, die beiden im Gras in der Nähe abzusetzen, damit die Hasenmutter sie findet. Leider begannen sie auf der Baustelle herumzuhüpfen, ein sehr ungewöhnliches Verhalten und Zeichen dafür, dass die Mutter nicht mehr zurückkommt und ihr vermutlich etwas zugestoßen ist.“ Die Umgebung mit Baggern und anderen schweren Maschinen war im Zementwerk zu gefährlich. Bis zu ihrer Auswilderung werden die Kleinen nun im Tierparadies Schabenreith aufgezogen.
Hasen in der Natur belassen
Feldhasenmütter stillen ihre Babys nur ein- bis zweimal täglich, in der Zwischenzeit warten die Junghasen in Erdmulden oder hohem Gras. Sofern sie nicht offensichtlich krank oder verletzt sind, an ungewöhnlichen Orten wie Parkplatz oder Straße liegen oder Gefahr im Verzug besteht, sollten sie immer an Ort und Stelle in der Natur belassen werden.
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