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Wieder Großbrand im Bezirk Perg – zwei Personen im Krankenhaus

Online Redaktion, 30.04.2026 05:10

LUFTENBERG AN DER DONAU. (Update) Am Mittwochabend ist auf einem Bauernhof im Luftenberger Ortsteil Statzing eine Maschinenhalle in Brand geraten, woraufhin Alarmstufe 3 ausgelöst wurde.

Foto: FOTOKERSCHI / SIMON BRANDSTÄTTER
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Die Einsatzkräfte im Unteren Mühlviertel kamen damit erneut nicht zur Ruhe. Erst in der Nacht zuvor hatte ein Großbrand in Katsdorf über 200 Feuerwehrleute gefordert. Nur rund sechs Kilometer Luftlinie entfernt folgte nun der nächste Großeinsatz.

Gegen 20.16 Uhr wurden die ersten Feuerwehren alarmiert. Aufgrund der im Gebäude gelagerten gefährlichen Stoffe wie Diesel, Öl und Gasflaschen wurde rasch großflächig alarmiert. Insgesamt standen 15 Feuerwehren im Einsatz. 

Rauch bis nach Linz zu sehen

Zu Beginn konnten die Löscharbeiten ausschließlich von außen durchgeführt werden. Dichter Rauch erschwerte die Arbeiten zusätzlich und war laut Augenzeugenberichten bis nach Linz sichtbar. Der Wind trieb die Rauchschwaden zudem in eine angrenzende Wohnsiedlung.

Zwei Personen mussten im Zuge des Einsatzes ins Krankenhaus gebracht werden. Neben den Feuerwehren standen auch Kräfte des Roten Kreuzes sowie der Polizei im Einsatz. Insgesamt waren an die 200 Einsatzkräfte vor Ort.

Update

Beim Brandobjekt handelt es sich um eine freistehende Maschinenhalle, die nicht mit dem Wohngebäude verbunden ist. „Aus bislang unbekannter Ursache kam es darin zu einem Brand, der durch einen installierten Rauchmelder von den Hauseigentümern frühzeitig erkannt werden konnte. Die 22-jährige Tochter des Hauses alarmierte umgehend die Feuerwehr. In der Zwischenzeit versuchte der 24-jährige Sohn den Brand mittels Feuerlöscher zu bekämpfen. Dies blieb jedoch ohne Erfolg, weshalb er mit seinem 58-jährigen Vater die Landmaschinen im Gebäude in Sicherheit brachte“, schildert die Polizei.

Hauseigentümer und Sohn im Krankenhaus

Insgesamt waren 15 Feuerwehren mit 170 Einsatzkräften vor Ort und führten einen umfangreichen Löschangriff unter Atemschutz durch. Der Hauseigentümer und sein Sohn wurden medizinisch versorgt und mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Linzer Krankenhaus gebracht. Die restlichen Familienmitglieder wurden durch das Kriseninterventionsteam betreut.

Im landwirtschaftlichen Hof befanden sich ebenso rund 200 Schweine, die durch den Brand nicht verletzt worden sind. Durch den Einsatzleiter der Feuerwehr konnte um 21.50 Uhr „Brand aus“ gegeben werden. Die Ermittlungen zur Brandursache folgen.


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