150 Einsatzkräfte probten in Steyr den Ernstfall
STEYR. Am Standort der Energie AG Umwelt Service in Steyr fand eine gemeinsame Großübung von Feuerwehr, Rettung und Polizei statt.

Ziel der Einsatzübung mit 150 Teilnehmern war es, verschiedene Notfallszenarien zu simulieren und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Behörden und Einsatzorganisationen zu trainieren.
Verschiedene Szenarien wurden durchgespielt, darunter eine Leckage eines Gefahrstoffbehälters mit Stoffaustritt mit möglicher Brandentwicklung sowie die Rettung von verletzten Personen.
„Wir haben eine herausfordernde Umgebung für die Einsatzkräfte zur Verfügung gestellt“, sagen Lukas Wessely und Thomas Kriegner-Gruss, Geschäftsführer der Energie AG Umwelt Service. Die Abläufe, wie das Aktivieren der Alarmierungskette sowie die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften konnten dabei sehr gut simuliert und die Übungsziele erreicht werden.
„Das Wichtigste im Katastrophenschutz ist die gute Vorbereitung. Dazu gehört es, Notfallszenarien und die Abstimmung mit allen Beteiligten regelmäßig zu üben. Denn wenn eine Katastrophe eintritt, muss jede Maßnahme sitzen“, sagt Bürgermeister Markus Vogl (SPÖ), der den Katastrophenstab der Stadt Steyr als Behördlicher Einsatzleiter führt.
Am Standort Steyr Haager Straße in Münichholz betreibt die Energie AG Umwelt Service eine chemisch-physikalische Behandlungsanlage zur sicheren und umweltgerechten Entsorgung gefährlicher und nicht gefährlicher Abfälle.
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