WELS. Der Schauspieler und Regisseur Franz Strasser beschäftigte sich mit dem Markus Evangelium. Entstanden ist „Der Weg“. Die erste Aufführung gab es im März 1995. 30 Jahre später geht dieser Weg am Sonntag, 6. April, zu Ende.

Es ist eine beeindruckende Darstellung des Markus-Evangeliums. Die markante Stimme von Strasser und das intensive Spiel hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Es ist nicht einfach eine Lesung, sondern die Starre des geschriebenen Textes wird aufgelöst und ins Leben übersetzt. Warum er jetzt nach 30 Jahren und 210 Stationen in Österreich, Deutschland und Südtirol den Weg verlässt, liegt für den Schauspieler auf der Hand: „Ich bin auch in die Jahre gekommen“, lacht der mittlerweile 72-Jährige.
Zwei Gründe
Warum hat sich aber Strasser vor 30 Jahren mit dem Weg aufgemacht. „Da gibt es zwei Gründe. Der Erste ist sehr praktisch: Es ist das Kürzeste der vier Evangelien“, so der Schauspieler. Der andere liegt in der Geschichte. Das Markus-Evangelium ist das Älteste und damit noch am nächsten zu den Lebzeiten Jesu. Es beschreibt das öffentliche Leben und Wirken, sowie das Leiden und die Auferstehung. „Das macht es für mich interessanter“, meint Strasser.
Wer den Weg mitgehen will, der muss am Sonntag, 6. April, um 19 Uhr in die Kirche St. Franziskus kommen. Der Eintritt beträgt 20 Euro.
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden