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Planung bei der Alamranlage spart Kosten und Ärger

Tips Logo Online Redaktion, 10.11.2017 13:26

Datenschutz ist bei Überwachungskameras ein heikles Thema. Foto: Wodicka
Datenschutz ist bei Überwachungskameras ein heikles Thema. Foto: Wodicka

OÖ. Die Verkaufszahlen bei Alarmanlagen steigen. Nur zertifizierte Anlagen und geprüfte Techniker bieten qualitativ hochwertigen Schutz.

Eine funktionstüchtige und korrekt installierte Alarmanlage bietet langfristig Sicherheit und muss nicht aufwändig sein. Die Bedienung der Systeme wird immer einfacher und flexibler. Die Steuerung über Apps am Smartphone oder am Tablet ist mittlerweile Standard. Unterschiedliche Einstellungen, je nach Nutzung der Hausbewohner, bieten zusätzlichen Komfort.Die Kosten für eine Alarmanlage bei einem Einfamilienhaus variieren mit der Ausstattung und der Größe der Wohnfläche. Eine gute Basis kann der sogenannte Schutz der Außenhaut sein. Dieser umfasst eine Sirene, ein GSM-Modul, einen Bewegungsmelder und Sensoren an den Fenstern. Hersteller bieten Pakete ab rund 2500 Euro an. Kameras und zusätzliche Sensoren, etwa für Glasbruch oder Wasserstand, kosten meist extra.

Förderungen sichern

Der Verband der Sicherheitsunternehmen Österreich (VSÖ) ruft alle Hausbesitzer auf, nur zertifizierte Alarmanlagentechniker zu engagieren. Die Investition lohnt sich spätestens beim Antrag auf die Landesförderung für Alarmanlagen. In Oberösterreich werden nur Anlagen der ÖVE Richtlinie 2 subventioniert. Bedingung für die Förderung ist auch ein korrekt ausgefülltes Installationsattest. In Oberösterreich beträgt die Förderung 30 Prozent des Investitionswerts und kann maximal 1000 Euro betragen.

Eine professionelle Installation verhindert auch Probleme mit Datenschutzbestimmungen. Das ist vor allem bei der Ausrichtung von Überwachungskameras wichtig.

Hersteller empfehlen Häuslbauern, entsprechende Leitungen zu legen und bauliche Voraussetzungen für eine Alarmanlage zu schaffen, auch wenn die Anlage nicht sofort installiert wird. Nachträgliche Baumaßnahmen sind oft teuer und aufwändig.

Um die Schwachstellen eines Hauses abzuklären, bietet die Polizei eine kostenlose Beratung an. Der Kriminalpräventions-Service kann bei jeder Bezirksstelle der Polizei angefragt werden. Bei einer Begehung des Objekts werden potentielle Einbruchsszenarien abgeklärt. Die Polizeibeamten empfehlen daraufhin keine konkrete Firma, wie das Landeskriminalamt in Linz betont. Es sei jedoch ratsam, eine Firma aus der Umgebung zu beauftragen, weil der Service dann meist schneller erfolgt.

Imformation für Förderungen

VSÖ

www.vsoe.at/foerderungen

office@vsoe.at

Tel. 01/319 4132

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