Hengstschläger: „Vorhersehbare Dinge sind einfacher“
LINZ/OÖ. Im Zuge ihres einjährigen Jubiläums als Obfrau der Denkfabrik Academia Superior präsentiert Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Leiter Markus Hengstschläger das neue Publikumsformat Academia Superior (AS) Quaterly sowie eine Video-Reihe über die Folgen der Corona-Krise und die Zukunft danach.

Schon bei der Gründung der Denkfabrik vor 10 Jahren war der Anspruch der Academia Superior vorherzusehen, wie die Gesellschaft mit Veränderungen und Ereignissen umgeht, die sie unvorbereitet trifft. „Eine Pandemie wie Corona ist eine klar vorhersehbare Zukunft. Wann und wie sie zuschlägt, weiß man allerdings nicht“, so Hengstschläger, der seine Expertengespräche über Corona und die Zeit danach in einer Video-Reihe und als Podcast auf Spotify und Soundcloud veröffentlicht. Für die Zeit nach Corona wünscht er sich, dass die Zusammenarbeit der Politik mit der Wissenschaft auch im Bereich des Klimawandels in dieser engen Form weiter bestehen bleibt.
Der Blick über den Tellerrand
Im AS Quaterly werden interessante und zukunftsreiche Beiträge, Studien, Essays und Papers des letzten Quartals aus dem In- und Ausland recherchiert und zusammengefasst. Die Themengebiete sind vielfältig und reichen von Technologie über Wirtschaft und Gesundheit bis hin zu Gesellschaft, Umwelt und Forschung. Ziel ist es, eine Übersicht der unterschiedlichen Diskussionen über aktuelle Herausforderungen zu schaffen und einen interdisziplinären Blick auf die Welt zu ermöglichen.
Anregungen sollen in konkrete Projektvorhaben für OÖ münden
Im AS Quarterly wird als Beispiel thematisiert, für die Weiterentwicklung von Kindergärten auch die Perspektive von Kindern stärker miteinzubeziehen. Die von der Bertelsmann Stiftung entwickelten und erprobten Methoden eröffnen den Kindern vielfältige Möglichkeiten, sich dazu zu äußern, was aus ihrer Sicht ein „gutes“ Leben in Kindertageseinrichtungen ausmacht und was sie sich von diesem Ort, den Fachkräften sowie den anderen Kindern wünschen. Die Ergebnisse fassen zusammen, was Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren in Kindertageseinrichtungen wichtig ist. „Auch in Oberösterreich kann ich mir unter anderem Erhebungen von Kinderperspektiven vorstellen. Daraus lassen sich Erkenntnisse für eine mögliche Umsetzung des Projektes in Oberösterreich gewinnen“, bekräftigt Haberlander.
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