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Die Zeugen Jehovas übertragen ihr Wochenprogramm per Zoom

Thomas Lettner, 07.05.2020 15:05

ENNS/ST. VALENTIN. Ab Freitag können unter gewissen Einschränkungen in Österreich wieder Gottesdienste gefeiert werden. Die Königreichssäle der Zeugen Jehovas bleiben allerdings noch geschlossen.

Die Königreichssäle der Zeugen Jehovas in Enns und in St. Valentin (Bild) bleiben noch für unbestimmte Zeit geschlossen. Foto: JZ
Die Königreichssäle der Zeugen Jehovas in Enns und in St. Valentin (Bild) bleiben noch für unbestimmte Zeit geschlossen. Foto: JZ

„Die Weltzentrale hat beschlossen, die Königreichssäle weiter geschlossen zu halten. Der Schutz und die Gesundheit aller Besucher hat oberste Priorität. Das Wochenprogramm wird dennoch abgehalten und per Zoom (Videokonferenz) übertragen. Es wurde dafür gesorgt, dass jeder auf seinem elektronischen Gerät das Programm nicht nur mitverfolgen, sondern auch daran teilnehmen kann“, sagt Franz Michael Zagler, Medienbetreuer der Zeugen Jehovas. 30 Minuten vor Beginn wird ein Link ausgeschickt, womit sich jeder, der möchte, einwählen kann. „Mittlerweile haben sich alle daran gewöhnt. Selbst über 80jährige sind Zoom-Profis geworden“, so Zagler.

Anstieg bei Bibelkursen

Soziale Kontakte können somit weiterhin gepflegt werden. Das Spannende sei, dass jetzt sogar mehr Besucher über Zoom anwesend sind als live. Der Link zur Zoom-Teilnahme des wöchentlichen öffentlichen Vortrages kann unter der Nummer 0676/6378496 mit Bekanntgabe der E-Mail-Adresse erfragt werden. Auch die Bibelkurse sind um 40 Prozent von bisher circa 250 Anfragen pro Tag auf circa 350 Anfragen angestiegen. Diese kostenlosen Bibelkurse können ebenso per Zoom, Skype, WhatsApp oder per Telefon abgehalten werden.


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05.06.2021 14:33

Ihr habt nicht das Recht Leute auszuschließen ihr seid nicht der wo ihr daran glaubt

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Helmuth Bechter
Helmuth Bechter
19.10.2020 21:32

"...womit sich jeder, der möchte, einwählen kann."

Leider stimmt das nicht ganz. Ich besuche schon fast zwei Jahrzehnte als Ausgeschlossener die Versammlungen, weil ich nach wie vor daran glaube. Das wird von der Organisation auch so befürwortet, solange man sich korrekt verhält. Seit der Corona-Zeit geht das nun nicht mehr. Um die Zoom-Versammlungen mitzuverfolgen zu können, macht nun die Ältestenschaft mir zur Bedingung, dass ich Schritte in Richtung Wiederaufnahme mache. Diese Bedingung hat es beim buchstäblichen Versammlungsbesuch nicht gegeben. Es ist mir von der Organisation diesbezüglich auch nichts bekannt. Ich sehe nun einen Widerspruch zwischen dem, was offiziell gesagt wird und dem, wie es in der Praxis läuft.