„Ich bin zuversichtlich, dass wir den Bundesliga-Klassenerhalt schaffen“
LINZ. Den Linzer Bürgermeister Klaus Luger darf man getrost als blau-weißen Edelfan betrachten. Im Gespräch mit Tips betont er aber auch, dass bei aller Freude über das neue Stadion im Donaupark das Augenmerk in Linz auch auf anderen Sportarten liegt.

„Wir haben neben den beiden neuen Fußball-Stadien generell viel in die Infrastruktur des Linzer Spitzensports investiert, von der Leichtathletik über eine Bundesligahalle für die Volleyballer und Handballer“, betont das Linzer Stadtoberhaupt. Aus ökonomischer Sicht ist ein eigenes Stadion für einen Fußballclub in der obersten Spielklasse aber heute nicht mehr wegzudenken. „Bundesliga-Fußballclubs sind heute regelrechte Sportunternehmen geworden“, weiß Luger.
Hoffen auf volles Haus
Beim Last-Minute-Aufstieg in die Fußball-Bundesliga von Blau Weiß Linz war Klaus Luger selbst im Stadion vor Ort: „Der Aufstieg war über die ganz Saison hinweg gesehen mehr als verdient. Das oberste Ziel im ersten Bundesliga-Jahr kann nur lauten, die Klasse zu halten. Ich bin zuversichtlich, dass wir veritable Chancen haben, das große Ziel Klassenerhalt zu erreichen.“ Dabei sollen auch die Fans helfen: „Gegen die großen Teams der Liga werden wir sicher ein volles Haus haben, ich hoffe, dass generell auch viele neue Fans dazukommen und auch Fans zurückkommen, die weder auf der Gugl noch in Kleinmünchen Spiele gesehen haben.“ Luger selbst hat sich so einige Heimspiele schon im Terminkalender geblockt: „Besonders freue ich mich aber auch auf die Rückkehr des Linzer Derbys in der Bundesliga am 12. August.“ Dieses Match findet jedoch bekanntlich in der Raiffeisen-Arena des Lask am Froschberg statt.
Lob an neues Management
Dem neuen Blau Weiß Linz-Geschäftsführer Christoph Peschek streut Luger Rosen: „Dass der Verein so schnell den Weg zur Professionalisierung eingeschlagen hat, ist zu hundert Prozent ein Verdienst von Christoph Peschek und seinem Team.“
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