LINZ. Die börsennotierte Oberbank AG mit Sitz in Linz konnte das Geschäftsjahr 2022 mit dem besten Ergebnis ihrer Geschichte abschließen, wie sie am Montag mitteilt. Der Nettogewinn wurde um 3,7 Prozent auf 243,3 Millionen Euro gesteigert.

Das Zinsergebnis (+17,3 Prozent auf 406,1 Millionen Euro) als auch das Provisionsergebnis (+7,8 Prozent auf 206,9 Millionen Euro) sei neuerlich gesteigert worden, wie in den Vorjahren sei das Firmenkundengeschäft mit rund 80 Prozent Anteil an den Erträgen der Erfolgstreiber. Der Gewinn vor Steuern beläuft sich auf 295,3 Millionen Euro, ein Plus von 4,7 Prozent, der Nettogewinn wurde um 3,7 Prozent auf 243,3 Millionen Euro gesteigert.
Dividende wird erhöht
„Unser robustes operatives Geschäft ermöglicht uns trotz des ungünstigen Umfelds das beste Ergebnis in der Geschichte der Oberbank“, freut sich Generaldirektor Franz Gasselsberger. Eine gute Nachricht für die Aktionäre: „Aufsichtsrat und Vorstand der Oberbank werden der Hauptversammlung empfehlen, die Dividende von 1,0 Euro auf 1,45 Euro zu erhöhen.“
Kreditvolumen gesteigert
Als Highlights des operativen Geschäfts werden die Steigerung des Kreditvolumens 2022 um 4,2 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro genannt, davon 15,1 Milliarden Euro Kommerzkredite. Das Leasinggeschäft wuchs um 21,4 Prozent auf insgesamt über 2,6 Milliarden Euro.
Mit einem Marktanteil von 23 Prozent bei den geförderten Investitionsfinanzierungen behauptet die Oberbank hier Platz eins sowie Platz zwei bei den Exportfinanzierungen mit einem Volumen von 1,7 Milliarden Euro.
A-Rating
Das Eigenkapital wurde um 6,9 Prozent auf 3,55 Milliarden Euro gesteigert. Die Kernkapitalquote beträgt 18,3 Prozent. Damit liege die Oberbank im Spitzenfeld der europäischen Kreditinstitute. Dementsprechend wurde das A-Rating von Standard & Poor‘s bestätigt und der Ausblick angehoben.
Stark ist Jahr 2023 gestartet
Auch beim Ausblick zeigt sich die Oberbank optimistisch, das operative Geschäft, vor allem das Zinsgeschäft laufe hervorragend, es gebe ein gutes Kreditwachstum auf breiter Basis im Kommerzbereich. Aufgrund der aktuellen hohen Unsicherheiten sei jedoch kein belastbarer Ausblick auf das Gesamtjahr möglich.
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