Freitag 7. März 2025
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SANDEFJORD. Am Samstagabend ereignete sich in Norwegen ein tragischer Unfall, bei dem ein 15-jähriger Junge ums Leben gekommen ist. Der Unfall geschah während eines Go-Kart-Rennens, bei dem der Junge als Fahrer eines Karts beteiligt war.

Symbolbild: bobex73/stock.adobe.com
Symbolbild: bobex73/stock.adobe.com

Es ist noch völlig unklar, wie es zu diesem tragischen Unfall mit Todesfolge kommen konnte. Ermittler haben bereits mit den Untersuchungen begonnen, um die Ursachen des Unfalls möglichst aufzuklären. Die Nachricht von dem Unfall hat auch prominente Motorsportler wie Rallyefahrer Petter Solberg stark betroffen gemacht. Die Anteilnahme innerhalb der Motorsportgemeinde ist groß, Medienberichten zufolge wurden zahlreiche Beileidsbekundungen an die Familie und Freunde des Verstorbenen gesendet.

Sicherheitsaspekte im Kartsport

Tödliche Unfälle im organisierten Kartsport sind äußerst selten. Die Sicherheitsstandards in diesem Sport gelten als hoch, und die Verantwortlichen betonen, dass Sicherheit oberste Priorität hat. Karts der Klasse X30, in der der Unfall passierte, können Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen. Allerdings wird diese Geschwindigkeit auf Kartbahnen selten erreicht, da die Streckenführung meist viele Kurven beinhaltet. Im kommerziellen Mietgeschäft liegt die maximale Geschwindigkeit bei 50 km/h. Ein Aspekt, der im Zusammenhang mit dem Unfall zur Diskussion steht, ist das Fehlen von Überrollbügeln bei Karts. Da Karts nur selten umkippen, sind solche Sicherheitsvorkehrungen bisher nicht üblich. Ob sich das ändert, wird im Rahmen der Untersuchungen geprüft.

Unterstützung für Betroffene

Das Krisenteam der Gemeinde Sandefjord hat sofort reagiert und bietet Unterstützung für alle Betroffenen an. Viele Kinder und Jugendliche, die Zeugen des Unfalls waren, sowie die Funktionäre des veranstaltenden Clubs, benötigen nun psychologische Betreuung.