Verheerendes Erdbeben erschüttert Südostasien: Zahl der Todesopfer steigt dramatisch
MYANMAR/THAILAND. Ein verheerendes Erdbeben erschüttert Südostasien: In Myanmar und Thailand steigt die Zahl der Todesopfer dramatisch. In Bangkok stürzt ein Wolkenkratzer ein – Dutzende werden noch unter den Trümmern vermisst.

Ein gewaltiges Erdbeben der Stärke 7,7 hat am 28. März 2025 weite Teile Südostasiens erschüttert und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Besonders betroffen sind Myanmar und Thailand, wo die Zahl der Todesopfer und Verletzten stetig steigt.
Einsturz eines Wolkenkratzers in Bangkok: Zahl der Opfer steigt
In Thailands Hauptstadt Bangkok stürzte infolge der heftigen Erdstöße ein 30-stöckiger Wolkenkratzer ein, der sich noch im Bau befand. Rettungskräfte bargen bislang 17 Leichen aus den Trümmern; 83 Menschen werden weiterhin vermisst.
Epizentrum nahe Mandalay: Myanmar schwer getroffen
Das Epizentrum des Bebens lag in der Sagaing-Region Myanmars, unweit der Stadt Mandalay. Offiziellen Angaben zufolge sind dort mindestens 1.644 Menschen ums Leben gekommen, über 3.400 wurden verletzt. Experten befürchten jedoch, dass die tatsächliche Zahl der Opfer weit höher liegt.
Suche nach Überlebenden läuft auf Hochtouren
Rettungsteams arbeiten unermüdlich daran, Verschüttete aus den Trümmern zu bergen. In Bangkok setzen Helfer Spürhunde ein, um mögliche Überlebende unter den Trümmern des eingestürzten Hochhauses zu finden. Die Zeit drängt, da die Chancen, Überlebende zu retten, mit jeder Stunde schwinden.
Internationale Hilfe und Untersuchungen eingeleitet
Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe haben mehrere Länder, darunter Deutschland und China, Hilfsteams entsandt, um die Rettungs- und Bergungsarbeiten zu unterstützen. Die thailändischen Behörden haben zudem eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen für den Einsturz des Wolkenkratzers zu ermitteln.
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