In der Fastenzeit bewusst auf die Ernährung achten
GRÜNBURG. In rund zwei Wochen beginnt die Fastenzeit. Durch das Fasten kann sehr viel Wohlbefinden geschaffen werden, jedoch gilt es einiges zu beachten. Diätologin Marion Ramsebner aus Grünburg gibt Tipps.

Das Fasten stammt aus dem Christentum und bezeichnet den freiwilligen und zeitlich begrenzten Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel. Fasten wird heutzutage sehr individuell umgesetzt. Viele verzichten auf Zucker, Fleisch oder Alkohol. Auch Medien- oder Plastikfasten sind gängige Fastenvarianten. Die 40 Tage können dazu dienen, sich auf das eigene Ess- und Konsumverhalten sowie den Umgang mit Lebensmitteln zu konzentrieren.
Achtung vor einer Unterversorgung des Körpers
„Fasten ist nicht immer unbedenklich, denn extreme Varianten können sogar zu einer Unterversorgung des Körpers mit lebensnotwendigen Nährstoffen führen“, weiß Marion Ramsebner und betont: „Wichtig ist, dass der Körper beim Fasten leistungsfähig bleibt und das Hungergefühl nicht unterdrückt wird.“
Fastenzeit als Anstoß für eine schrittweise und langfristige Veränderung der Ernährungsgewohnheiten
Nicht selten wird die Fastenzeit dazu genutzt, überflüssige Kilos zu verlieren. „Oft kommen dabei auch Crashdiäten zum Einsatz, wo der Jojo-Effekt nach Ende der Fastenzeit bereits vorprogrammiert ist. Nützt man jedoch diese Zeit, seine Ernährungsgewohnheiten schrittweise und langfristig zu verändern, kann die Fastenzeit einen Anstoß geben. Generell sind dafür aber nicht nur die 40 Tage der Fastenzeit entscheidend, sondern das ganze Jahr“, erklärt Marion Ramsebner. Die Diätologin begleitet Menschen bei einer langfristigen Ernährungsumstellung in der Praxis Xundheit in Molln und Steinbach an der Steyr.
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