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Gelungenes Finale für Fraustadt-Monat in Freistadt

Mag. Michaela Maurer, 12.07.2021 09:58

FREISTADT. Es war ein coronabedingt langer Fraustadt-Monat, der im Salzhof mit spannenden Gästen abgeschlossen wurde. Mehr als 80 Veranstaltungen und Aktionen wurden im Zeitraum von März 2020 und Juni 2021 im Zuge des Projektes „Fraustadt Freistadt“ durchgeführt. 

Im Bild die Aktionsgruppe Fraustadt-Freistadt mit den Gästen des Wirtschafts-Talks beim Abschlussabend: v.l. sitzend: taz-Redakteurin Ulrike Herrmann, Elvira Fleischanderl, Hedwig Hofstadler und  VKB-Marketingdirektorin Carolin Mack; hintere Reihe: Christa Oberfichtner, Conny Wernitznig, Christine Lasinger, Barbara Tröls, Vamed-Vorstandsmitglied Andrea Raffaseder und Heidemarie Pöschko   Foto: Alexandra Grill
Im Bild die Aktionsgruppe Fraustadt-Freistadt mit den Gästen des Wirtschafts-Talks beim Abschlussabend: v.l. sitzend: taz-Redakteurin Ulrike Herrmann, Elvira Fleischanderl, Hedwig Hofstadler und VKB-Marketingdirektorin Carolin Mack; hintere Reihe: Christa Oberfichtner, Conny Wernitznig, Christine Lasinger, Barbara Tröls, Vamed-Vorstandsmitglied Andrea Raffaseder und Heidemarie Pöschko Foto: Alexandra Grill

Dass in der Stadt Freistadt rote Teppiche auf Unternehmen hinweisen, in denen Frauen die Chefinnen sind, ist sogar der aus Berlin angereisten Referentin Ulrike Herrmann aufgefallen. Die Wirtschaftskorrespondentin der Tageszeitung taz und mehrfache Buch-Autorin legte beim Schluss-Event von Fraustadt-Freistadt ihre Thesen zur Auswirkung der Corona-Krise auf Frauen und Wirtschaft dar.

Das Impulsreferat warf zahlreiche Fragen auf und regte zur Diskussion an. Im Salon-Gespräch mit Vamed-Vorstandsmitglied Andrea Raffaseder aus Freistadt und VKB-Marketingdirektorin Carolin Mack aus Linz wurden diese mit weiteren, frauenrelevanten Fragen – von Arbeitszeitverkürzung bis Quotenregelung – erörtert.

Frauen-Anliegen sichtbar gemacht

Die Aktion von Frau in der Wirtschaft mit den roten Teppichen und einer virtuellen Unternehmerinnenroas mit Extrem-Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner ist ein Beitrag von vielen, die im Projekt „Fraustadt-Monat“ über die Bühne gingen. „Kontroversiell, witzig, lehrreich und unterhaltsam waren die unterschiedlichsten Beiträge“, stellt Fraustadt-Sprecherin Hedwig Hofstadler fest und bedankte sich beim Abschlussabend bei allen Mitwirkenden und bei den Sponsoren und Fördergebern (Leaderregion Mühlviertler Kernland, Stadtgemeinde Freistadt und VKB-Bank).

Im Rückblick wurden auch der erste Frauen-Salon mit ORF-Anchorwoman Lou Lorenz-Dittlbacher, die Herausgabe der ersten Freistädter Frauen-Geschichtsblätter und die feministische Licht- und Textintervention von Künstlerin Julia Starsky am Hauptplatz in Erinnerung gerufen. Eine Auswertung der am Hauptplatz aufgestellten roten Briefkästen mit zwei Geschichten von Frauen über ihre Erfahrungen in der Corona-Zeit machte die unterschiedlichen persönlichen Belastungen von Frauen deutlich.

Nachhaltige Wirkung

Dass die Aktionsgruppe Fraustadt Freistadt mit ihrem Engagement bereits nachhaltige Spuren in Freistadt hinterlassen hat, zeigt ihr Eintreten für die Benennung neuer Straßen nach bemerkenswerten Frauen – inzwischen gibt es statt einer schon vier in Freistadt. Und auch die Gründung der Brigitte Schweiger-Gesellschaft zur Vermittlung des literarischen Werkes der in Freistadt geborenen Autorin wurde von der Aktionsgruppe angestoßen. Wie es weitergeht und welche Aktivitäten in Zukunft unter der Dachmarke Fraustadt Freistadt zu erwarten sind, lässt die Aktionsgruppe offen. Hofstadler: „Der Anfang ist gemacht und wir ermutigen Frauen sich zu engagieren und für ihre Anliegen einzutreten.“


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