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Feuerwehr-Finanzskandal in Marchtrenk: Handys sichergestellt

Online Redaktion, 30.03.2025 12:50

MARCHTRENK. Der kolportierte Finanzskandal bei der FF Marchtrenk ist offenbar um eine Facette reicher. In besagter Causa ist es am Samstag zu einer koordinierten Polizeiaktion gekommen.

Foto: laumat.at/Matthias Lauber
Foto: laumat.at/Matthias Lauber

Wie bereits seit längerem bekannt ist, soll es zu massiven finanziellen Ungereimtheiten bei der Feuerwehr gekommen sein. So sieht es zumindest die Stadtpolitik und ein von ihr beauftragter externer Prüfbericht. Die Stadtpolitik hat als Reaktion darauf im Dezember 2024 bei einer Sitzung des Gemeinderates einstimmig für eine (Teil-)Enthebung des Feuerwehrkommandos ausgesprochen. Der formale Antrag hat es dann aber über mehrere Monate weg nicht nach Linz ins zuständige Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich geschafft, was für Unverständnis auf allen Seiten stieß.

Wie das Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich am Donnerstag bestätigte, sei der Enthebungsantrag der Gemeinde zwischenzeitlich eingetroffen und werde aktuell geprüft. Abgesehen von den zuständigen Stellen wie der Stadtgemeinde und dem Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich sind nach wie vor offensichtlich auch die Ermittlungsbehörden immer noch mit dem Fall befasst.

Handys sichergestellt

Am Samstag ist es im Rahmen der Ermittlungen zu einer größeren, koordinierten Polizeiaktion gekommen. Gerüchte um mehrere Hausdurchsuchungen machten in der Stadtgemeinde die Runde. Die Staatsanwaltschaft Wels erklärte, dass ihrerseits die Sicherstellung von sechs Mobiltelefonen angeordnet worden sei, welche im Rahmen eines Polizeieinsatzes am Samstagfrüh bei den Beschuldigten sichergestellt wurden. Hausdurchsuchungen - wie es in den Gerüchten hieß - soll es in besagter Causa jedoch keine gegeben haben. Die Staatsanwaltschaft spricht dennoch bei allen sechs Beschuldigten, deren Handys beschlagnahmt wurden, von einem begründetem Tatverdacht. Es gilt die Unschuldsvermutung.


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