Im Sommer, besonders bei schwülem Wetter, ist das richtige Lüften wichtig, um ein angenehmes Raumklima zu schaffen und die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren.

Anstatt Fenster ständig gekippt zu lassen, ist es effektiver, die Fenster mehrmals am Tag für etwa fünf bis zehn Minuten weit zu öffnen und Durchzug zu erzeugen. Dadurch wird die warme und feuchte Luft ausgetauscht, und frische Luft strömt ein. Gelüftet wird am besten in den kühleren Morgen- und Abendstunden, wenn die Außentemperaturen niedriger sind. Auch welche Fenster man öffnet, macht einen Unterschied, denn die Fenster auf der Sonnenseite lassen vor allem warme Luft herein. Wenn möglich, gegenüberliegende Fenster oder Türen öffnen, um einen angenehmen Durchzug zu erzeugen und die Luft schnell auszutauschen. Die Fenster sollten auch im Hochsommer nicht den ganzen Tag lang im ganzen Haus komplett geschlossen sein: Man produziert selbst Feuchtigkeit und Kohlendioxid und schafft sich so, wenn man stundenlang nicht lüftet, selbst sein eigenes unangenehmes Raumklima.
Vorhänge, Jalousien oder Markisen blockieren die direkte Sonneneinstrahlung und schützen die Räume vor Überhitzung. Ventilatoren können einerseits dabei helfen, die Luftzirkulation zu verbessern, sie können außerdem die Verdunstung von Schweiß auf der Haut unterstützen und für eine kühlere Wahrnehmung sorgen. In besonders feuchten Räumen könnten Luftentfeuchter dabei helfen, die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren.
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