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Der Modelljahrgang 2021 bringt für den Kia Rio neben den üblichen Upgrades auch eine Mild-Hybridisierung für den Top-Benziner. 
Geht es nach den Segmenten, dann ist der Rio ein Kleinwagen. Das können allerdings nur große Gepäckstücke und mittelgroße Passagiere auf der Rückbank so bestätigen. Ansonsten hat der Kia überhaupt nichts Kleines an sich. Er ist ein Großer in Sachen Ausstattung, er bietet ein technisches Level, welches vor ein paar Jahren noch der Oberklasse gut gestanden wäre. Und final besitzt er mit dem aufgewerteten T-GDI ein Triebwerk der Extraklasse.

Kia Rio 2021 Testbericht
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Doch der Reihe nach. Seit etwas mehr als drei Jahren bereichert die aktuelle Rio-Generation unsere Straßen. Offensichtlich lang genug um ein mehr oder weniger umfassendes Facelift zu rechtfertigen. Weniger deshalb, weil die optischen Eingriffe recht überschaubar ausfielen. Schmälere „Tigernase“ und eine neue Frontschürze reichen gerade einmal so aus, um den neuen Modelljahrgang auch identifizieren zu können. Dass der Rio damit trotzdem modern aussieht, adelt den Vorgänger quasi rückwirkend.

Mehr deshalb, weil sich im Interieur und den technischen Möglichkeiten einiges getan hat. Manches, wie der auf 8-Zoll angewachsene Touchscreen fallen sofort auf. Oder auch die neuen Applikationen samt silberfarbener Einlage, die gemeinsam den Auftrag mehr Wertigkeit in das Cockpit zu bringen, sehr locker erfüllen. An Bord war auch die optionale Kunstlederpolsterung, die blaue Akzente an Sitzen, Türen und Armaturentafel mit sich bringt. Kein Schlumpfblau Gott sei Dank, sondern einen tiefen Farbton, der optimal zur „Sporty Blue“ – Metallic passte.

Mit dem stärksten Triebwerk wird der Rio auch zu einem „Sporty Rio“.

120 PS aus einem Turbo-Dreizylinder sind für gerade einmal 1.165 Kilo Leergewicht ein Geschenk, welches das schon bei 2.000 Umdrehungen anliegende maximale Drehmoment nur allzu gerne auspackt. Den Rest erledigt das 48V-Mildhbrid-System. Prinzipiell dem Spargedanken verpflichtet, steuert es aber auch 14 PS und einen dezenten, aber spürbaren Boost bei. Dezent, aber spürbar ist auch der Verbrauchsvorteil, 5,8 Liter auf 100 Kilometer sind voll okay.

Bei zurückhaltender Fahrweise sind noch ein paar Zehntel drin. Die Kombination aus Turbo-Dreizylinder und 7-Gang-Automatik ist im dirkten Umfeld des Kia Rio noch eher selten. Selten, aber gut, könnte man sagen, zumindest was den Rio betrifft. Gerade im urbanen Bereich, wo sich der Rio trotz 120 PS wohl zumeist bewegen wird, hebt die Automatik das Komfortniveau des Koreaners auf ein neues Level. Hektik oder ruckartige Schaltvorgänge sind ihr völlig fremd, lässt man die Ortstafel hinter sich, ändert sich an dieser Charakteristik genau gar nichts. 

Da war der Rio schon immer stark, sich in den Dienst des Menschen zu stellen. Traditionell waren dafür die 7-jährige Garantie und die umfangreiche Serienausstattung zuständig. Sind sie immer noch, jetzt gehören eben auch feine Platzverhältnisse und moderne Technik quer durch den Rio dazu. Die Preise starten für den Kia Rio 1.0 T-GDI 48V Gold ISG starten bei EUR 24.090,00.

Echt lässig: In Sachen Bedienung kaum zu überbieten.

Echt stressig: Manche Features sind an die GT-Line gebunden.

Echt fett: Tolle Ausstattung. Günstige Extras

Echt jetzt: Sieben Jahre Garantie. Sieben!!

Daten Kia Rio 1.0 T-GDI ISG 48V Gold

Motor: 3-Zylinder Turbobenziner/Mild-Hybrid

Leistung: 120 PS

Max. Drehmoment: 200 Nm / 2000 U.

Testverbrauch: 5,8 Liter

Vmax: 190 km/h

0 auf 100 km/h: 10,3 Sek

Preis ab EUR 24.090,00

 by fahrfreude.cc

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