OÖ. Ein Schwimmteich bereichert die Lebensqualität im Garten enorm. Was es bei der Planung zu beachten gibt, erklärt David Hertl, Bundesinnungsmeister-Stellvertreter der Gärtner und Floristen der WKO.

Ein Schwimmteich ist ein optischer Hingucker, der den Garten aufwertet – und das zu jeder Jahreszeit. Doch nicht jeder Garten eignet sich dafür. „Ein Schwimmteich hat, anders als eine herkömmliche Poollösung, einen viel größeren Platzbedarf“, sagt Hertl. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn kleine Kinder im Haushalt leben.
Immer beliebter werden auch Naturpools, eine Kombination aus Schwimmteich und Pool. Oft sind es die lauten Froschkonzerte in Naturteichen, warum sich Gartenbesitzer dann eher für einen Naturpool entscheiden. Wer glasklares Wasser ohne chemische Zusätze bevorzugt, ist ebenfalls mit einem Naturpool gut beraten.
Eine große Rolle spielt bei Schwimmteichen oder Naturpools auch die richtige Bepflanzung. Gartengestalter sind dafür die besten Ansprechpartner. „Wer sich für einen Naturpool entscheidet, aber auf Seerosen und üppige Sumpfpflanzen nicht verzichten will, sollte einen angrenzenden Zierteich in Betracht ziehen“, sagt David Hertl. Dieser grenzt direkt an den Naturpool und bildet trotz technischer Trennung eine optische Einheit.
Uferbepflanzung planen
Ebenfalls beachten sollte man bei der Bepflanzung die korrekte Ausführung der Uferränder. „Flache oder steile Ufer müssen individuell gestaltet werden. Ersteres ermöglicht eine nahtlose Bepflanzung, während stark abfallende Varianten eine ganz klare Trennlinie von Land- und Wasserzone erforderlich machen“, sagt der Experte.
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden