Freitag 4. April 2025
KW 14


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Tourdaten

Wanderung

Dauer 3:00 h
Schwierigkeit
Mittel
Kondition
Technik

Ausgangspunkt

Grünau, Parkplatz „Am Grünaubach“ (510 m, nach der Straßenbrücke inks)

Eigenschaften

familiengerecht

Wegbeschaffenheit

Wald Forststrasse und Wiesenpfade

Einkehrmoeglichkeiten

Cafes und Gasthöfe im Ortszentrum

Anfahrt

Entweder über A1 Abfahrt Vorchdorf oder A9 Abfahrt Ried/Traunkreis nach Pettenbach – Scharnstein – Grünau

Die Umrundung des Zuckerhuts zählt zu den beliebtesten Familienwanderungen von Grünau und bietet zur Narzissenblüte im Mai einen zusätzlichen Schaugenuss. Nahezu unbekannt ist dagegen seine Besteigung, was wohl mit der fehlenden Wegmarkierung zu begründen ist. Doch der Einstieg wäre leicht zu finden. Auch der halbstündige Gipfelanstieg ist gut ausgeprägt und von Dutzenden liebevoll errichteten Steinmännern flankiert.

von MICHAEL WASNER

Entlang der gelben Wegschilder „6 Zuckerhut“ geht es vorerst neben dem Grünaubach zu Anitas Mostschänke und durch die Edthofsiedlung hinaus zur Schindlbachstraße, an den Fuße des Zuckerhuts. Kurzer, steiniger Waldanstieg. Nach einer Lichtung mit Narzissen warten in einer Senke die nächsten Wegschilder. Wir wollen die Waldpyramide im Uhrzeigersinn umrunden und schwenken daher links in die Nordflanke über. Grellgrüne Farbtupfer erleichtern die Spurensuche. Ungemein romantisch schlängelt sich das Steiglein im leichten Auf und Ab durch den urwaldartigen Abhang ostwärts, hinüber auf die von Trollblumen und Narzissen erblühte Bauernwiese (Rastbankerl, 640 m - 1 Std.), dann südlich, auf allmählich breiter werdendem Weg, in den von einem Quellbach durchzogenen Südsattel (715 m – 20 min.). Dahinter die Narzissenwiesen der Irrer Alm, über die der AV-Weg 431 in einer guten ½ Stunde nach Grünau zurückführt. Doch der Gipfel lockt. Zwischen den 2 Stegen über den Quellbach liegt der gut erkennbare Einstieg in den „Stoamandlpfad“. Steil zieht dieser über den dicht bewaldeten Südhang hinauf zur Kehre einer Forststraße und am Kurvenausgang, noch steiler werdend, am Rande eines Kahlschlages hinauf zu den Gipfelkreuzen (902 m – ½ Std.). Eines mit Kassette und Gipfelbuch, das andere schlicht und einfach als kreuzgeschmücktes Stoamandl. 

Der Abstieg erfolgt entweder auf gleicher Route, oder man umgeht das obere Steilstück, indem man noch eine leichte, viertelstündige Gratwanderung anhängt und vom Ende der Forststraße zur besagten Kehre zurückmarschiert. Man kann aber auch weiter auf der Forststraße bleiben und somit auch das 2. Steilstück angenehm umgehen. Diese führt am Rande zweier Narzissenwiesen talwärts und mündet nach ca. 20 Minuten in eine quer verlaufende Forststraße, die links nach 500 m auf eine große Blumenwiese hinausleitet. Inmitten, auf Seehöhe 545 m, gelbe Wegschilder. Wir folgen der Pfeilrichtung (Zuckerhut 5,5 km, Grünau 1,5 km) hinüber zum Apartmenthaus Zauner, treffen dahinter auf den von der Irrer Alm kommenden AV-Weg 431 und erreichen in einer Viertelstunde das Ortszentrum Grünau, wo Pfarrkirche (reiche barocke Ausstattung, bedeutender Hochaltar mit dem Kirchenpatron Jakobus), Cafes und Gasthöfe zur Einkehr laden.

GEHZEIT: 3 bis 3 ½ Stunden, nur Umrundung gute 2 Stunden 

ANSTIEGE: 450 m, ohne Gipfelbesteigung 250 m  

WEGBESCHAFFENHEIT: Umrundung gut markiert auf Forststraßen, Wald- und Wiesenpfaden, Gipfelbesteigung mit Steinmännern markiert, steil und im Gipfelbereich leicht ausgesetzt.

ANMERKUNG: Mit Kindern empfiehlt sich ein Besuch im Märchenwald Schindlbach Gut. Samstag, Sonn- und Feiertag von 10 – 18 Uhr, von Juli bis Mitte September täglich geöffnet.

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