GRAMASTETTEN. Mit einer speziellen Besonderheit hat der Architekt Dietmar Hammerschmid von der Firma hpsa das Haus am Teich in Gramastetten geplant.

Die Grundlage auf der das Haus gebaut werden sollte war da: Ein großzügiges, grünes Grundstück aus den 70er-Jahren, mit einem idyllischen Schwimmteich. Dementsprechend stand bei der Planung des Hauses am Teich in Gramastetten eine Regel ganz klar im Vordergrund: Das Gebäude sollte sich nach den Gegebenheiten des Grundstücks richten und nicht umgekehrt.
Transportfähigkeit
Weil das Haus nur temporär genutzt werden soll, entschied man sich hier für eine spezielle Lösung: die Dimensionen und die Statik wurden so ausgeführt, dass es möglich ist, das Haus abzutransportieren und an einem anderen Ort wieder aufzu-bauen.
Holz im Vordergrund
Bei dem Gebäude, das mit einer Nutzfläche von 50 Quadratmetern ausgestattet ist, steht der Baustoff Holz klar im Vordergrund: sowohl als Konstruktions-, als auch als Gestaltungsmaterial. So besteht die Fassade beispielsweise aus sägerauhen Fichtenbrettern, die schließlich mit schwarzer schwedischer Schlammfarbe gestrichen wurde. Der Grund für die Farbauswahl war, dass sich das Gebäude durch die dunklen Töne der Fassade in den Grünraum einfügt, ohne aufdringlich zu wirken.
Bei der Gestaltung des Innenraums setzte der Architekt auf Boden-, Decken-, Wand- und Möbeloberflächen mit weiß-geöltem Birkensperrholz. Davon ausgenommen ist allerdings der Sanitär- und Technikraum: Hier wurden graue Faserzementplatten verwendet. Weiters wurde in dem Bereich auch ein Kachelofen eingebaut. Um sowohl den Warmwasserspeicher als auch die Wandheizungen zu erwärmen, wurden Kupfer-Heizleitungen in den Speichersteinen des Ofens eingefräst. Angeordnet wurden die Wandheizungen dann an den Wänden im Wohn- und Schlafraum.
Über einen vier Zentimeter dicken Lehmputz erfolgt die Wärmeabgabe. Auch der Platz unter dem Wohnhaus wurde verwertet: Als Parkplatz für PKWs und für Brennholz.
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