Mit einfachen Tipps bis zu zehn Prozent Energie sparen
OÖ. 84 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt gehen auf das Konto von Heizung und Warmwasser. Wer seinen CO2-Fußabdruck verkleinern und seine Kosten senken will, kann mit einfachen Tipps bei gleichbleibendem Komfort Energiekosten und eine erhebliche Menge an CO2 einsparen.

Die optimale Raumtemperatur ist nicht nur eine Frage des Wohlbefindens, sondern auch des richtigen Timings. Da Menschen morgens und abends Temperaturen unterschiedlich wahrnehmen, lässt sich dieser Umstand nutzen, um Energie zu sparen. Eine Temperaturabsenkung der Fußbodenheizung um nur ein Grad zur Mittagszeit „bemerkt“ der Körper nicht – diese Maßnahme spart jedoch jede Menge Energie. Laut Experten bringt eine Reduzierung der Temperatur von einem Grad eine Energieersparnis von sechs Prozent.
Intelligenter Umgang mit Warmwasser
Es ist ein Irrglaube, dass Warmwasser den ganzen Tag über in höchster Temperatur verfügbar sein muss. Gerade zur Mittagszeit genügt eine Temperatur von 35 Grad völlig, während Verbrauchsspitzen – wie das morgendliche Duschen der ganzen Familie – eine höhere Temperatur erfordern. Durch kleine Änderungen lassen sich auch hier beträchtliche Mengen Energie einsparen.
Den Wetterbericht als Heizungsberater nutzen
Solare Gewinne bei Sonnenschein können den Energieverbrauch positiv beeinflussen. Ein Blick auf den Wetterbericht am Vorabend kann also dabei helfen, die Heizung für den nächsten Tag optimal zu justieren. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das Budget. Einige moderne Heizungsregelungen können Wetterdaten automatisiert verarbeiten und die Funktion muss nur aktiviert werden.
Smarte Heizungskonfiguration bringt Mehrwert
Von den Übergangsmonaten bis zur tiefen Wintersaison – das Heizverhalten sollte je nach Heizperiode variieren. Smarte Absenkzeiten, etwa in der Nacht, unterstützen darüber hinaus Energie zu sparen und gelten obendrein als gesundheitsfördernd.
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