OÖ. Schimmel in den eigenen vier Wänden ist nicht nur unansehnlich, sondern kann auch gesundheitsschädlich sein. Doch bevor man sich der Beseitigung widmet, ist es entscheidend, die Ursachen zu erkennen.

Häufig liegen diese in mangelnder Belüftung, Feuchtigkeit durch Lecks, Kondensation, baulichen Schwächen oder einer unzureichenden Temperaturregelung. Ohne die genaue Ursache zu kennen, kann die Schimmelbekämpfung zu einem Fass ohne Boden werden.
Experten raten daher, bei Unsicherheit professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sollte Kondensation der Übeltäter sein, gibt es jedoch bewährte Methoden, die man selbst anwenden kann. Eine verbesserte Belüftung ist das A und O: Regelmäßiges Lüften, mindestens zweimal täglich, und der Einsatz von Lüftungsschlitzen oder Abluftventilatoren können Wunder wirken. Luftentfeuchter tragen ebenfalls dazu bei, die Feuchtigkeit in der Luft zu reduzieren.
Eine konstante Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius ist empfehlenswert, um Schimmelbildung vorzubeugen. Dabei sollten Türen zwischen unterschiedlich beheizten Räumen geschlossen und Heizkörper nicht verdeckt werden. Feuchte Gegenstände, wie Wäsche, sollten nur in gut belüfteten Bereichen getrocknet werden.
Entdeckten Schimmel kann man mit speziellen Reinigungsmitteln entfernen. Dabei ist es wichtig, Schutzkleidung zu tragen und den Raum gut zu lüften. Nach der Reinigung sollte die Stelle weiter beobachtet werden, um sicherzustellen, dass der Schimmel nicht zurückkehrt.
Als langfristige Lösung kann Anti-Schimmel-Farbe dienen. Nach einer gründlichen Reinigung und Trocknung der betroffenen Stelle bietet diese Farbe einen zusätzlichen Schutz gegen die Rückkehr des Schimmels. Bei beschädigter Tapete ist es ratsam, die Stelle zuerst zu schleifen und zu grundieren, bevor die Farbe aufgetragen wird.
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