Was für eine tolle Idee – hätte sie nur nicht jemand gestohlen. Man hat einen guten Einfall, doch ein Kollege verkauft ihn als seinen eigenen und erntet dafür die Lorbeeren. Das sollten sich Mitarbeiter auf Dauer nicht gefallen lassen. Wie man sich in einer solchen Situation verhalten kann, darüber hat sich Tips erkundigt.
Unter Kollegen ist Ideenklau ein häufiges Phänomen. Teilweise wird dem vermeintlichen Schöpfer der Idee auch vorgeworfen, sich nichts Eigenes ausgedacht, sondern die Gedanken der anderen aufgegriffen zu haben. Man hat wochenlang über eine Idee nachgedacht, die Lorbeeren dafür erhält aber ein anderer Kollege, der sie dem Chef vorträgt. Eine solche Situation ist nicht nur ungerecht, sie schadet auch der Karriere, wenn sich Mitarbeiter die Show von einem Kollegen stehlen lassen. Wichtig ist daher, zu lernen, Erfolge und Ideen auch einmal für sich selbst zu verbuchen. Kollegen, die sich mit fremden Federn schmücken, gehören zum Berufsalltag dazu, beinahe jeder wird so etwas schon erlebt haben.
Keine Opferposition
Jammern hilft in dieser Situation nicht, man darf sich nicht in die Opferposition begeben. Zunächst muss geklärt werden, ob hinter dem Ideenklau eine bewusste Strategie steckt, oder ob es einfach passiert ist, indem der Kollege die Ergebnisse des Teams vorstellt. Manchmal sind sich Mitarbeiter nicht bewusst, dass die Idee, die sie eingebracht haben, bereits in der Luft lag und von einem Kollegen zuvor ausgesprochen wurde, also nicht ihre eigene war. Das passiert meist dann, wenn man den eigenen Vorschlag nicht deutlich genug als Ergebnis eigener Überlegungen ins Gespräch bringt.
Selbstbewusst sein
Gegen den Ideenklau hilft auch, seine Idee von Anfang an als solche zu deklarieren. Bei einem Misserfolg trägt man dann zwar auch die Verantwortung dafür, aber das ist Teil des Preises, den man für den Erfolg zahlen muss.
Nicht jammern
Auch wenn man sich noch so viel darüber ärgert, dass der Kollege mit der eigenen Idee erfolgreich ist, bringt es nichts, den Kummer bei anderen abzuladen. Zwar werden einige den Ärger teilen, andere aber, die ebenfalls keinen Erfolg für sich verbuchen konnten, werden dafür kein Verständnis zeigen. Daher Kopf hoch und das nächste Mal besser machen. Meist tragen diejenigen, die gerne im Team arbeiten, ihr Herz in den Meetings oder Besprechungen auf der Zunge. Vor allem dann, wenn es Spaß macht, mit anderen gemeinsam Ideen auf die Beine zu stellen und Projekte zu verwirklichen. Grundsätzlich ist das positiv, aber nur so lange, bis diejenigen zuschlagen, die nur darauf warten, bis das Projekt präsentierfähig ist. Wenn man mit potenziellen Ideenklauern im Team arbeitet, sollte man seine Taktik etwas ändern: In Besprechungen seine Idee erst einmal nur vage skizzieren, aber dennoch weiter konstruktiv mitarbeiten. Vielleicht motiviert das dann auch die Kollegen zum Mitmachen. Wird die Idee dennoch von einem Kollegen übernommen, ist es ratsam, das Gespräch zu suchen und die Sache unter vier Augen zu klären. Sofort zum Chef zu gehen bringt in diesem Fall mehr Nachteile als Vorteile.
Thema ansprechen
Manchmal ändert sich an der Situation nichts, auch wenn man den Kollegen schon mehrmals darauf angesprochen hat. Was man allerdings auf keinen Fall tolerieren sollte ist, wenn ein Kollege ein Konzept direkt vom Schreibtisch oder aus der Tasche stiehlt.
Vorsicht beim Chef
Handelt es sich beim Ideendieb um den Chef, dann wird es problematisch. Niemand kann es sich leisten, den Chef vor den Kollegen bloßzustellen und ihn des Ideendiebstahls zu bezichtigen. Wer es sich in so einer Situation mit dem Chef verscherzt, muss bei seiner Karriere zurückstecken. Daher muss man hier besonders feinfühlig vorgehen und die Situation richtig einschätzen. Ist der Chef auch ein persönlicher Freund, lässt sich die Situation vielleicht bei einem Gespräch klären. Gibt es strenge Hierarchien im Unternehmen, kann man nach so einer Anschuldigung vermutlich den Schreibtisch räumen.
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