BMW R1250RT: Mit der Transformermaske zum neuen Ritter der Langstrecke
Graue Barthaare gedeihen zu lassen dauert länger als gedacht, um dem Image der R1250RT entsprechen zu können und wie so oft im Leben irrt man.

Ergraut oder vergraut kann man das Design der RT nicht nennen - mir ist es fast schon zu japanisch - zu voluminös an der Front und eine Antenne an der falschen stelle. Wenn schon soviel Elektro-schnick-schnasck verbaut ist warum dahin, warum sichtbar? Grundsätzlich kann man aber darüber hinweg sehen, hat man nicht oft im Blickfeld und man will ja fahren fahren weit fahren, wozu alles an diesem Motorrad gemacht ist. Koffer groß und fein, Windschild verstellbar und nicht zu klein.
Technisch ganz klar BWM-Standard, aufsteigen wegfahren läuft. Im Road-Mode alles harmonisch sicher entspannend. jedoch schlägt da ein 1250 BOXER mit 134 PS, das wahre Freude daran hat im DYNA-Mode ein Bergtunier zu beschreiten. Auch das kann sie, agiltät wie in der R1250R sucht man aber dann doch etwas, dem Gewicht und dem Lenker geschultet zeigt sich eine klare Ausrichtung, eher gleiten und reisen aber nicht nur. Das darf aber nicht so verstanden sein das sie behäbig wie ein Ochse um die Kurve geht, nein das ist immer noch flott und einfach durch enge Kurven zu bewegen. So mancher gebückt Fahrer könnte da schon sein Bayrisches wunder erleben.
Falls einer Sozia nach wärme an der Nordsee gelüstet, möge sie bitte den Schalter links unten betätigen, dieser bringt Frieden und Wärme.
Unerwartet einfach ist das rangieren im Sitzen, das Gewicht von immerhin minimum 270 kg (ohne Gepäck oder Mitfahrer usw …) zeigt hier keine negativen Auswirkungen, handlich könnte man sagen.
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