Neues Tool prüft lokale Projekte auf Klimafolgen
Ö. Die Österreichische Energieagentur erweitert das regionale Klimarelevanztool aus Niederösterreich zum „klimaaktiv Gemeindetool“. Gemeinden in Österreich können damit nun lokale Projekte auf Klimafolgen prüfen.

Egal, ob es sich um den Bau einer neuen Schule, das Errichten eines PV-Parks oder die Umgestaltung eines Stadtviertels handelt - alle Vorhaben einer Gemeinde haben Auswirkungen auf das Klima, entweder positive oder negative. Die Österreichische Energieagentur gibt Gemeinden mit dem „klimaaktiv Gemeindetool“ künftig ein Tool an die Hand, mit dem sie auf einfache und praktische Art sämtliche Projekte vorab einer Klimarelevanz-Prüfung unterziehen können.
Ampelsystem bewertet Vorhaben
Mithilfe eines Kriterienkatalogs können Fragen zu einem Vorhaben beantwortet werden, ein Ampelsystem bewertet danach die konkreten klimarelevanten Folgen und stuft etwa die CO-Relevanz eines Vorhabens ein. Ebenso zeigt das Tool auch mögliche positiven Auswirkungen auf das Klima auf und gibt eine Einschätzung über das Potenzial der Maßnahme ab, etwa, ob der Klimanutzen noch vergrößert werden könnte.
Prüfung kann durch Gemeinde-Mitarbeiter erfolgen
„Das Besondere an dem Klimatool ist, dass es keine besonderen Vorkenntnisse braucht, um es zu bedienen“, erklärt Projektleiter Heimo Bürbaumer, Senior Expert in der Österreichischen Energieagentur. „Gerade in kleineren Gemeinden fehlen oft die Ressourcen für Expert:innen mit Fachwissen zu CO2-Bilanzen. Das Tool kann hingegen von jedem Sachbearbeiter und jeder Sachbearbeiterin einfach bedient werden und man erhält eine valide Aussage darüber, welche Folgen für das Klima ein konkretes Gemeindevorhaben hat.“
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