OÖ. Unkraut jäten, Gemüse pflanzen, Rasenmähen oder in der Sonne liegen. Ein eigener Garten vereint Arbeit mit Entspannung. Das zeigt auch eine Befragung, die kürzlich zu diesem Thema durchgeführt wurde.

900 Personen zwischen 16 und 69 Jahren wurden dazu befragt. Die Ergebnisse zeigen die vielfältigen Einstellungen und Interessen der Menschen gegenüber ihren eigenen Grünflächen.
Entspannung steht hoch im Kurs
Die Umfrage ergab, dass ein Viertel der Befragten sich als Genießer identifizieren. Für sie ist der Garten oder die Terrasse ein Ort der Entspannung und des geselligen Beisammenseins mit Freunden und Familie. 15 Prozent der Gartenbesitzer betrachten sich hingegen als Workaholics im eigenen Grün. Sie schätzen praktische Lösungen, die Zeitersparnis bringen und es ihnen ermöglichen, trotz Alltagsstress die Zeit im Freien zu genießen.
Beitrag zum Umweltschutz
Ihnen gegenüber stehen - mit ebenfalls 15 Prozent - die Bequemen. Für sie ist der Garten eher eine lästige Pflicht als eine Quelle der Freude. Zwölf Prozent der Befragten zählen sich selbst zu den Naturbegeisterten. Sie sehen ihren Grünraum als Beitrag zum Umweltschutz und bemühen sich, diesen klimafit zu gestalten. Weitere zwölf Prozent schätzen es sehr, sich durch die Ernte aus dem eigenen Garten mit Obst, Gemüse und Kräutern selbst versorgen und so ihre Ernährung ergänzen zu können.
Fokus liegt auf Ordnung
Elf Prozent zähen sich zu den „Putzfeen“; sie sind sehr dahinter, ihre Terrassen und Gärten stets sauber und ordentlich zu halten. Der kleinste, aber leidenschaftlichste Teil sieht sich als Heimwerker, die völlig in ihrem Garten aufgehen und ihn als ihr liebstes Hobby sehen.
„Diese Vielfalt an Gärtnertypen spiegelt wider, wie unterschiedlich Menschen ihre grünen Oasen nutzen und genießen“, so Eva Weigl, von Gardena Österreich, die die Befragung in Auftrag gegeben haben.
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